Kult ohne Ende: Unsere kleine Farm
Dass die Bücher für als Serie der 70er für das Fernsehen verfilmt wurden, war eigentlich eher ein Zufall.
Michael London war bis 1974 noch Hauptdarsteller der ebenfalls weltberühmten Serie „Bonanza“. Nun wurde die Serie nach langer Laufzeit eingestellt und die National Broadcasting Company beauftragte London, einen ebenfalls familienorientierten zweistündigen Fernsehfilm nach den Büchern von Ingalls Wilder zu produzieren.
Von einer Serie war zu dieser Zeit noch keine Rede. Es sollte einfach ein zweistündiger Film werden.
Der Film erzählte von der Siedlerfamilie Ingalls in Amerika während des Bürgerkrieges.
Der Film endete ohne Happy End, die Familie musste ihre Heimat verlassen und woanders wieder neu beginnen.
Das Publikum aber fragte sich, wie das Leben der Familie weiterging. Aus einem Fernsehfilm wurde eine Fernsehserie, die Kultstatus erreichen sollte. Acht Jahre lang konnte das Fernsehpublikum das Schicksal der Familie Ingalls in der Serie „Unsere kleine Farm“ verfolgen.
Michael London war während der ganzen Zeit nicht nur einer der Hauptdarsteller der Serie, sondern übernahm auch während der ganzen acht Jahre die Produktionsleitung. Zudem schrieb er für viele Folgen das Drehbuch und führt oft auch Regie.
Eine Besonderheit gab es bei der Besetzung der Rolle der Laura Ingalls Wilder. 500 Mädchen bewarben sich für diese Rolle, doch Michael London schickte nur einen einzigen Bewerbungsbogen zu den NBC-Studios. Für ihn kam nur die 9-jährige Melissa Gilbert, die sich für diese Rolle beworben hatte, in Frage.
Zu Michael London entwickelt Gilbert in den Folgejahren eine besondere Beziehung. Der wurde ihr Freund und Mentor.
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