Es ist einer der absoluten Klassiker der Zeichentrickgeschichte. 1940 veröffemtlichte Walt Disney seinen dritten abendfüllenden Animationsfilm nach „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und „Pinocchio“.
Es sollte ein Konzertfilm werden, der Musik und Bild auf einmalige Weise verknüpft. Der Erfolg sollte ihm recht geben, noch im selben Jahr erhielt er dafür zwei Ehrenoscars. Im November diesen Jahres kommt „Fantasia“ auf Blu-ray auf den Markt.
Ebenfalls erscheint „Fantasia 2000“, eine Art Revival aus dem Jahr 1999 von Walt Disneys Neffe Roy E. Disney. Bei den Arbeiten daran wurden zudem Bilder und Dokumente über ein geplantes Projekt von Disney und Salvador Dali, das leider nie vollendet wurde, entdeckt. Daraus wurde nun ein sechsminütiger Kurzfilm gemacht, der in voller Länge auf der Blu-ray zu „Fantasia 2000“ erhalten sein wird.
Fantasia setzt sich aus mehreren Zeichentrickfilmen zusammen, die von berühmten Stücken der klassischen Musik inspiriert wurden. Auf den Blu-rays darf natürlich das übliche Bonusmaterial nicht fehlen. Perfekt für das Weihnachtsgeschäft!
na?! Wissen Sie es? Ich sage ganz ehrlich, dass ich gerade keine Ahnung habe, wie die 7 kleinen Gesellen heißen, die das arme Schneewittchen so freundlich in ihrem kleinen Häuschen aufnehmen. Mir würden spontan die Namen der Comedyverfilmung mit Otto Waalkes einfallen…aber im Trickfilm?
Zum Glück kann man das jetzt im Internet nachfragen und spart sich so Zeit, Aufwand und Geld – das ist nämlich kostenlos.
Da kann man dann auch gleich mal schauen, ob jemand weiß wie die herzallerliebste böse Fee bei Dornröschen heißt oder welchen Namen der gestiefelte Kater hatte, bevor er seine Stiefel bekam. Und wie hießen gleich nochmal die hässlichen Stiefschwestern von Aschenputtel?
…und wer sich für Mode insteressiert, findet auch Antwort auf seine Modefragen.
Eigentlich ist es eine schöne Tradition, die Pixar ab und an wieder aufleben lässt und zwar die des kleinen Vorfilms. Vor dem großen Hauptfilm können wir uns meist an extrem lustigen Zeitgenossen erfreuen, die tausend Mal besser sind als die endlose Werbung und Filmvorschauen, die uns vor jedem Kinofilm auf die Geduldsprobe stellen.
Vor „Toy Story 3“, der Ende Juli in die Kinos kommt, führt Pixar in diesem Jahr zwei komische Zeitgenossen ein, die sich dem Wechsel von 2D auf 3D widmen. „Day and Night“ werden die beiden Figuren heißen und sollen den Unterschied zwischen der alten und der neuen Technik verkörpern.
Witzigerweise sind die Figuren selbst in 2D ihr Innerstes aber in 3D. In folgendem Ausschnitt erhalten wir schon einmal einen kleinen Vorgeschmack:
Wohl jeder hat sich als Kind einen Superhelden an seiner Seite gewünscht. Diese waren dann entweder heroische Alleskönner wie Superman oder Batman oder aber eher Karikaturen wie Inspector Gadget. Genau in der Mitte liegt Darkwing Duck und war deshalb wohl bei vielen Kindern so beliebt.
Darkwing Duck mit dem gleichnamigen Protagonisten ist eine entfernte Fortsetzung von den DuckTales und wurden in den Jahren 1991 und 1992 von Disney produziert.
Im normalen Leben ist unser Held ganz einfach Eddie Erpel, doch wenn das Böse zuschlägt verwandelt er sich in Darkwing Duck und rettet (er versucht es zumindest) St. Erpelsburg vor dem Bösen zu retten. Nur leider ist Darkwing ein wenig tollpatschig und hat dabei noch ein ziemliches Ego. Doch am Ende kann er fast immer triumphieren, nicht zuletzt durch seine Freunde, wie Quack oder Kiki…
Am kultigsten sind bei der Serie wohl aber die Sprüche, die nicht zuletzt bestehende Superhelden-Klischees auf den Arm nehmen.
Viele werden sich noch gerne an die DuckTales zurückerinnern. In den USA lief die Serie von 1987 bis 1990. Im Anschluss war sie auch bei uns zu sehen und hat schnell eine Art Kultstatus erlangt.
Durch die Serie wurde Dagobert Duck erst richtig die Welt des bewegten Zeichentrick eingeführt. Bis zu DuckTales war er nur in drei Filmen und einigen Werbespots zu sehen. Erst durch DuckTales wurde er ein festes Mitglied im Disney-Zeichentrick-Universum.
In DuckTales – Neues aus Entenhausen (neuere Version: Geschichten aus Entenhausen) nimmt Dagobert seine Neffen Tick, Trick und Track (zunächst) eher widerwillig bei sich auf, da Donald Duck als Matrose auf einem Flugzeugträger arbeitet. Letzterer kommt nur selten in den DuckTales vor.
Zusammen mit weiteren bekannten (Daniel Düsentrieb, Panzerknacker, Gustav Gans etc.) und neuen Charakteren (Quack der Bruchpilot, Butler Johann, Nicky, Frieda etc.) erleben sie die spannendsten Abenteuer.
Insgesamt gab es zwei Staffeln, die erste mit 65 Folgen, die zweite mit 35. Damit ist DuckTales, gemessen an der Anzahl der Episoden, die längste Serie von Disney. Die ersten fünf Folgen werden meist zu dem Pilot “DuckTales auf Schatzsuche” (The Treasures of the Golden Suns) zusammengefasst. 1990 gab es noch einen Kinofilm mit dem Titel “DuckTales: Der Film – Jäger der verlorenen Lampe”.
Ach ja, eine Serie, an die auch wir gerne zurückdenken, und die man sich auch als Erwachsener mit ein bisschen Nostalgie wieder ansieht…