Vor rund 15 Jahren war die halbe Welt im „König der Löwen“ Fieber. Die Musik ging vielen nicht mehr aus dem Ohr. Kleinere Zeichentrickserien-Ableger wie „Timon und Pumba“ kamen schnell ins Fernsehen, natürlich folgten auch schnell Nachfolger und ein sehr erfolgreiches Musical wurde produziert.
Dann wurde es erst einmal ruhig um Simba und Co., doch im Zuge der 3D-Welle wurde nun bekannt, dass „Der König der Löwen“ in nächster Zeit in 3D auf die Leinwände zurückkehren soll. Dies wurde sogar schon von offizieller Seite aus bestätigt.
Man könne etwas Großes und Spektakuläres erwarten, nur brauche dies eben seine Zeit. Ein Weilchen müssen wir uns demnach noch gedulden. Eins ist aber schonmal sicher, die Erwartungen der Fans sollen laut den Machern übertroffen werden. Wir sind gespannt!
Ach ja, nun wurde außerdem bekannt, dass auch ein zweiter Disney-Klassiker in 3D sein Comeback feiern wird: „ Die Schöne und das Biest“! Na, da wäre doch für jeden Geschmack etwas dabei…
Seit Jahren wird an dem Reboot der einstigen Zeichentrick-Serie „Mighty Mouse“ gearbeitet. Doch in letzter Zeit wurde es etwas stiller um den Film. Nun wurde bekannt, dass neue Autoren und auch ein neuer Regisseur für den Film gesucht werden.
Es scheint sich also langsam etwas zu tun. Mal sehen, ob es mit dieser Besetzung klappt. Schön wäre es, auch wenn noch nicht einmal bekannt ist, in welche Richtung sich der Film entwickeln soll. Es wäre wünschenwert, wenn der doch recht subversive Humor nicht auf der Strecke bleiben würde.
Mighty Mouse, in Deutschland auch als „Oskar, die Supermaus“ bekannt, ist eine Toon-Parodie auf Superman und wurde bereits 1942 vom Studio Terrytoons gezeichnet. Zunächst war Mighty Mouse eine Fliege namens Superfly, doch wurde schnell auf grund des Erfolgs von Mickey Mouse in eine Maus umgewandelt.
Im Laufe der Jahre wurde Mighty Mouse in immer wieder neuen Formen neu aufgelegt. Mal sehen, wie die heutige Version aussehen wird…
Momentan ist Tim Burtons Adaption von „Alice im Wunderland“ in aller Munde bzw. in aller Augen . Alice gehört wohl zu den bekanntesten Stoffen, die am meisten adaptiert bzw. in alle möglichen künstlerischen Formen mit einfließen. Und natürlich gibt es davon auch eine Zeichentrickserie…
Die Serie basiert direkt auf den Kinderbüchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll und wurde in Japan von 1983 bis 1984 produziert. In Deutschland wurde sie das erste Mal im Oktober 1984 vom ZDF gezeigt.
Alice folgt einem weißen Kaninchen in ein Erdloch und landet im Wunderland, einem Ort voller merkwürdiger Bewohner und zauberhafter Dinge. Dort erlebt sie ein spannendes und kurioses Abenteuer nach dem anderen, wobei man nie weiß, ob das Mädchen das Ganze nur träumt oder ob es wirklich so passiert.
Spätestens seit Michael „Bully“ Herbigs Film „Wickie und die starken Männer“ müssen wir an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr viel dazu verlieren. Jedoch darf die kultige Zeichentrickserie natürlich nicht auf dieser Seite fehlen…
„Wickie und die starken Männer“ entstammt einer deutsch-österreichisch-japanischen Koproduktion und zählt mit zu den ersten Animes, die sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Zum Teil sind daher auch die Leute dafür verantwortlich, die auch Biene Maja oder Pinocchio realisierten.
Wobei Wickie ja am Anfang eigentlich als Puppentrickserie geplant war. Doch diese Idee setzte sich nicht durch und so zeigt das ZDF die Zeichentrickserie 1974 das erste Mal. Sie basiert auf der Kinderbuchreihe „Vicke Viking“ des schwedischen Autoren Runer Jonsson.
Die Faszination an Wickie ist vor allem das hohe Identifikationspotential, denn Wickie selbst ist nicht wirklich stark und auch ein ziemlicher Feigling, jedoch kann er die Wikingermannschaft um seinen Vater stets durch seinen Verstand aus allen möglichen brenzligen Situationen retten. Am Anfang ist die Mannschaft ihm gegenüber noch ziemlich skeptisch, doch nach und nach gelingt es Wickie durch seine Cleverness Anerkennung zu finden und wird schon fast zu einer Art Maskottchen der mehr oder weniger starken Männer. Einfach nur Kult!
Manchen mag es nicht bewusst sein, doch für viele von uns war Inspector Gadget wohl der erste Cyborg, mit dem wir es in unserer Kindheit zu tun hatten. Nur eben ein etwas trotteliger Cyborg… Quasi die sympathische Version von Robo-Cop…
Ich habe als Kind jedenfalls Inspector Gadget und seine Abenteuer geliebt. Gadgets Hauptgegner ist Dr. Kralle, der Führer der Organisation MAD, der stets dafür sorgt, das Inspector Gadget so einiges zu tun hat. Und ohne seine treuen Begleiter wäre er wohl auch so manches Mal gescheitert.
Seine clevere Nichte Sophie hilft ihm mit ihrem Computer Buch meist unbemerkt aus dem Hintergrund, so dass der liebe Inspector am Ende doch noch als Held dastehen kann. Leidtragender dieser versteckten Hilfe ist meist der Hund Fino, der Gadget inkognito verfolgen muss, damit Sophie ihm helfen kann…
Doch was wäre im Ende Inspector Gadget ohne seine eingebauten Gadgets, die er mit dem Spruch Go, Go, Gadget…“ aktivieren kann. Von überlangen Armen und Beinen, über Rollschuhe, Skier oder auch ein im Daumen eingebautes Telefon ist alles dabei.
Produziert wurde die Serie von 1983 bis 1986 und zwar in Zusammenarbeit von Unternehmen in den USA; Frankreich, Japan und Kanada.
Ach ja, und noch als kleiner Tipp für alle Fans: Die DVD der ersten Staffel, die seit langem ausverkauft ist, wird am 19. März als Box mit allen 65 Folgen der Staffel noch einmal aufgelegt!