Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Es war einmal...’

Geburtstag: Popeye wird 83 Jahre alt!

17. Januar 2012 Keine Kommentare

Wohl alle kennen Popeye, den knurrigen Seemann, der dank einer Dose Spinat zum Helden mit ungeahnten Kräften mutiert. Heute wird er sage und schreibe 83 Jahre alt! Am 17. Januar 1929 hatte er nämlich seinen ersten Auftritt in einem Comic, damals nur als Nebenfigur.

In der Reihe von Popeye-Schöpfer Elzie Crisler Segar waren nämlich eigentlich Castor Oyl, seine Schwester Olive Oyl und ihr Freund Ham Gravy die Helden. Ihre Namen ergeben übrigens die englischen Begriffe für „Rizinusöl“, „Olivenöl“ und „Bratensaft“. Daher wurde aus Olive Oyl im deutschen Olivia Öl.

Popeye wurde durch seinen kurzen Auftritt so berühmt und beliebt, dass er die Figuren des Castor Oyl und des Ham Gravy immer mehr in den Hintergrund drängte. Nur Olive behält als Popeyes Freundin einen großen Part. Seitdem ist der Erfolg des Seemanns kaum mehr zu bremsen.

Und warum ausgerechnet Spinat? Früher dachte man wirklich, dass Spinat einen stärker macht. Warum er sich das grüne Zeug immer durch die Pfeife einverleibt hat aber auch den einen oder anderen bereits zu netten Begründungen veranlasst… ;-)

„Fantasmagorie“ von Émile Cohl: Zeichentrickfilm von 1908!

13. Dezember 2011 Keine Kommentare

Wer Leute wie Disney und Co. für die Väter des Zeichentrick hält, der irrt sich gewaltig, denn bereits einige Jahre zuvor wurden gezeichnete Figuren dank des Wunderwerks Film zum Leben erweckt. Einen der ersten Zeichentrickfilme überhaupt findet man auf Youtube.

Es handelt sich dabei um das Werk „Fantasmagorie“ des französischen Karikaturisten Émile Cohl. Die Handlung an sich haut einen aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr um, jedoch ist die Machweise extrem faszinierend, wenn man bedenkt, dass das Werk 1908 gefertigt wurde!

Cohl legte dafür rund 700 Papierbögen auf einer beleuchteten Glasplatte übereinander. Durch Negativdruck sieht das Ganze so aus als wären die Bilder auf einer Schiefertafel gezeichnet worden. Dies ist durchaus beabsichtigt, da Kreidezeichnungen damals in Mode waren. Die ersten Zeichentrickfilme gab es übrigens auf Jahrmärkten zu sehen. Ein tolles Stück Zeitgeschichte!

„Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh“ von Don Bluth

7. September 2011 Keine Kommentare

Don Bluth ist einer der Regisseure im Bereich Zeichentrick der einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Trickfilms hatte. Früher arbeitete er bei Disney und setzte sich dort für mehr Ernsthaftigkeit in den Zeichentrickfilmen ein. Später kehrte er Disney den Rücken und machte eigene Filme, in denen sich dieser Effekt sogar noch verstärkte. Oft sterben Hauptcharaktere oder tragische Ereignisse passieren. Die Präzision der Bilder von Bluth ist ebenso wichtig in seinem Werk.

Zu seinen bekannteren Projekten gehört die düstere Geschichte „Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh“ (1982), die ich als Kind mehr als geliebt habe. Der Film basiert auf dem Buch „Mrs. Frisby und die Ratten von Nimh“ von Robert C. O’Brien. Im Film wurde aus Frisby Brisby, da man markenrechtliche Schwierigkeiten in Bezug auf das Sportgerät Frisbee befürchtete.

Die Feldmaus Mrs Brisby lebt gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Feld von Farmer Fitzgibbons. Ihr Mann Jonathan kam ums Leben und so zieht sie die Kinder alleine groß. Hilfe ist ihr unter anderem die mehr als schrullige Tante Shrew und der kluge Mr Ages. Als ihr Sohn Timmy an Lungenentzündung erkrankt, erhält sie eine Medizin von Mr Ages und die Anweisung, dass Timmy sein Bett nicht verlassen darf, da es sonst seinen Tod bedeuten könnte.

Doch genau jetzt soll das Feld umgepflügt werden und Mrs Brisby müsste mit ihrer Familie ihre Heimat verlassen. Die etwas tolpatschige Krähe Jeremy macht sich mit Mrs Brisby auf den Weg zu einer weisen und furchteinflößenden Eule, die ihr rät sich im Rosenbusch an die Ratte Nicodemus zu wenden. Die begibt sich auf den Weg zu den Ratten nach Nimh um ihren Sohn zu retten und steuert dabei in das größte Abenteuer ihres Lebens…

Super RTL zeigt „Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel“

30. August 2011 1 Kommentar

Der Familiensender Super RTL zeigt zum Glück in letzter Zeit am Freitagabend immer wieder echte Zeichentrick-Klassiker. Zu den neueren dieser Sorte gehört sicherlich der Zeichentrickfilm „Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel“ von 1989, den garantiert so manch einer in seiner Kindheit geliebt hat.

Wer gerne in alten Erinnerungen schwelgen möchte oder ihn aber inzwischen seinen eigenen Kindern zeigen will, kann dies an diesem Freitag, den 2. September, um 20:15 Uhr auf Super RTL tun.

Das Abenteuer spielt im New Orleans Ende der 30er Jahre. Der Schäferhund Charlie wird von seinem Partner, der Bulldogge Carface Carruthers, verraten und wird unschuldig gefangen genommen. Auf seiner Flucht wird er von Carfaces Schergen aufgegriffen und stirbt beim Kampf. An der Pforte zum Himmel erhält Charlie eine zweite Chance und darf auf die Erde zurückkehren um die üblen Machenschaften seines ehemaligen Partners zu stoppen.

Zurück auf Erden macht er mit seinem Freund, dem Dackel Itchy, eine Bar auf, die Kunden von dem Casino-Geschäft von Carface fernhalten soll. Zudem lernt Charlie das Mädchen Anne-Marie kennen, die mit Tieren sprechen kann. Doch leider wird Anne-Marie in den Kampf gegen Carface hereingezogen und der kennt keine Skrupel…

Ein wunderbarer Film für die ganze Familie, in dem auch Musik nicht fehlen darf! Charlie wird im Original übrigens von Burt Reynolds und im Deutschen von Harald Juhnke gesprochen.

„Captain Planet“ und „Gargoyles“ werden verfilmt

16. August 2011 Keine Kommentare

Für so manch einen waren diese beiden Zeichentrickserien in den 90er Jahren fast schon Kult. Nun wurde bekannt, dass Hollywood sowohl „Captain Planet“ als auch „Gargoyles“ verfilmem möchte. Nun ja, wir sind es ja langsam mehr als gewöhnt, dass Comic- und Zeichentrickhelden in Verkörperung von realen Menschen über unsere Leinwände sausen…

Nun wird dies also auch „Captain Planet“ tun. Ich muss ja zugeben, ich habe hier schon fast darauf gewartet, denn das Thema Umwelt bietet sich momentan ja mehr als an. In sechs Staffeln legte der Superheld „Captain Planet“ üblen Umweltverschmutzern das Handwerk. Ihm zur Seite standen Teenager mit Elementar-Ringen. Die Serie stammt aus dem Hause Hanna-Barbera.

Die Verfilmung von Disney’s „Gargoyles“ wird hingegen wohl eher etwas für die Freunde von düsteren Filmen werden, denn hier erwachen alte Wasserspeier nach 1.000 Jahren in New York wieder zum Leben und beschützen die Stadt. Mal sehen, wie die Verfilmungen werden. Meist gibt es bei solchen Produktionen ja nur hop oder top…