Die italienische Trickfilmfigur Herr Rossi gehört eindeutig zu den Klassikern des Zeichentricks. Sein Erfinder ist der italienische Trickfilmer Bruno Bozzetto, der Herrn Rossi das erste Mal 1960 auftreten ließ.
Bis 1974 entstanden sieben gut zehn Minuten lange Kurzfilme mit Herrn Rossi. Ein Jahr später folgten elf kürzere Spots. 1976 entstand dann die Serie, die Herrn Rossi weltweit bekannt gemacht hat: der Vierteiler „Herr Rossi sucht das Glück“. „Herr Rossi träumt“ und „Die Ferien des Herrn Rossi“ folgten. Bei uns war Herr Rossi das erste Mal 1973 im ZDF zu sehen.
Herr Rossi ist ein Industriearbeiter und leidet unter den Wutanfällen seines Chefs. Sein einziger Freund ist der Hund des Chefs, Gastone. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer. So erhält Herr Rossi beispielsweise in „Herr Rossi sucht das Glück“ von einer Fee eine Trillerpfeife und Gastone kann sprechen. Mit der Pfeife werden sie zu Zeitreisenden. In „Herr Rossi träumt“ tagträumen sie sich in literarische Szenen. Die Geschichten sind übrigens zum großen Teil inzwischen auch auf DVD erschienen.
Die Zeichentrickserie „Familie Feuerstein“ gehört zu den beliebtesten Serien der Welt. Alle lieben Fred, Wilma und Co. Da aktuell die großen Studios in Hollywood gerne alles wieder aufleben lassen, was einmal erfolgreich war, war es nur eine Frage der Zeit bis auch die Flintstones ihr eigenes Zeichentrick-Remake bekommen.
Nach langen Verhandlungen zwischen Twentieth Century Fox Television und Warner Bros. Television ist es nun endlich soweit. Noch in diesem Herbst werden die Produktionsarbeiten zu einer neuen Staffel der Flintstones beginnen.
Verantwortlich dafür ist Seth MacFarlane, der dank seiner Serie „Family Guy“ bei so manch einem inzwischen Kult ist. Unterstützt wird er von Dan Palladino („Gilmore Girls“) und Kara Fallow (ebenfalls „Family Guy“) als ausführende Produzenten.
Bei der Umsetzung möchte man sich so weit es geht an den alten Charakteren und deren Aussehen orientieren, jedoch aber vor allem neue Technologien einbinden, wie beispielsweise das iPad in die Steinzeit transferieren. Wir sind gespannt!
Vielen wird alleine bei dem Gedanken an die Abenteuer von Petterson und Findus das Herz aufgehen, egal, ob man nun Fan der Bücher, der Zeichentrickserie oder der Filme ist. Daher dürfen ihre Geschichten hier natürlich auf keinen Fall fehlen.
Petterson und Findus sind eine schwedische Buchreihe des Autors Sven Nordqvist. Er hatte eigentlich vor, die Geschichte von zwei alten Leuten zu erzählen, die immer etwas bestimmtes vorhaben, sich dann aber so sehr verzetteln, dass sie am Ende schon gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich wollten. So entstand auf jeden Fall schon mal die Figur des schrulligen, aber liebenswerten, alten Mannes Petterson.
Er brauchte nun aber einen Ansprechpartner, daher bekam er den frechen Kater Findus an seine Seite, der Sprechen kann, was er aber vor den Leuten im Dorf verheimlicht. Findus hat seinen Namen daher, da Petterson ihn in einer Kiste mit dem Aufdruck „Findus grüne Erbsen“ fand. Findus ist nämlich eigentlich der Name eines schwedischen Lebensmittelkonzerns…
Gemeinsam bestehen sie kleine Abenteuer. Die Bücher sind so erfolgreich, dass daraus auch eine Zeichentrickserie mit 26 Folgen entstand, die ab dem Jahr 2000 im TV gezeigt wurde. Zudem gibt es inzwischen auch vier Kinofilme rund um Petterson und Findus.
Die meisten von euch werden garantiert Piggeldy und Frederick kennen und dabei gleich ein paar Kindheitserinnerungen im Kopf haben, denn die beiden netten Hausschweine gehören noch heute zu den beliebtesten Zeichentrickserien, die im (West-)Sandmännchen liefen.
Die Serie wurde das erste Mal im Jahr 1973 im damaligen West-Sandmännchen gesendet. Geschrieben wurden die Geschichten rund um Piggeldy und Frederick von Elke Loewe, für die Gestaltung und Animation war dann ihr Mann Dietrich Loewe zuständig. Gottfried Kramer sprach alle Rollen.
Bis zum Jahr 1985 wurden über 100 Folgen gesendet. Zu Beginn der 90er Jahre dann noch einmal acht. Und obwohl die Produktion nach dem Tod von Dietrich Loewe und Gottfried Kramer eingestellt wurde, kann man bis heute immer wieder die Folgen im Sandmännchen und in anderen Formaten sehen.
Die Folgen laufen eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab: Piggeldy, das neugierige jüngere Schwein, stellt seinem großen Bruder Frederick eine Frage. Dieser antwortet dann „Nichts leichter als das, komm mit“. Piggeldys Geduld wird auf einem langen Marsch auf die Probe gestellt bis Frederick dann endlich versucht die Frage mehr oder weniger gekonnt zu beantworten. Am Ende heißt es dann stets: „Und Piggeldy ging mit Frederick nach Hause“
Oh Gott, braucht die Welt das wirklich?! Okay, ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich die Comic-Serie „Beavis und Butt-Head“, die die meisten noch aus ihren Hochzeiten bei MTV kennen werden, schon damals nicht leiden konnte. Naja, aber leider gibt es eben auch diesen Zeichentrick und auf der anderen Seite gaben die Millionen Fans auf der ganzen Welt dem Erfolg wohl recht…
Die Serie lief von 1993 bis 1997 und sogar ein Kinofilm mit dem Titel „Beavis And Butt-Head Do America“ folgte. Erfinder Mike Judge, der im Original den beiden ungehobelten Teenagern selbst seine Stimme gab, wurde damit weltberühmt.
Mit „King Of The Hill“ landete er gleich einen zweiten Zeichentrickserien-Hit. Nun wurde offiziell bestätigt, dass Beavis und Butt-Head noch in diesem Jahr ihr Comeback feiern sollen. Bereits im Sommer soll die erste Folge gezeigt werden. Mehr wurde aber noch nicht verraten… Muss das sein?!