Momentan ist Tim Burtons Adaption von „Alice im Wunderland“ in aller Munde bzw. in aller Augen . Alice gehört wohl zu den bekanntesten Stoffen, die am meisten adaptiert bzw. in alle möglichen künstlerischen Formen mit einfließen. Und natürlich gibt es davon auch eine Zeichentrickserie…
Die Serie basiert direkt auf den Kinderbüchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll und wurde in Japan von 1983 bis 1984 produziert. In Deutschland wurde sie das erste Mal im Oktober 1984 vom ZDF gezeigt.
Alice folgt einem weißen Kaninchen in ein Erdloch und landet im Wunderland, einem Ort voller merkwürdiger Bewohner und zauberhafter Dinge. Dort erlebt sie ein spannendes und kurioses Abenteuer nach dem anderen, wobei man nie weiß, ob das Mädchen das Ganze nur träumt oder ob es wirklich so passiert.
Spätestens seit Michael „Bully“ Herbigs Film „Wickie und die starken Männer“ müssen wir an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr viel dazu verlieren. Jedoch darf die kultige Zeichentrickserie natürlich nicht auf dieser Seite fehlen…
„Wickie und die starken Männer“ entstammt einer deutsch-österreichisch-japanischen Koproduktion und zählt mit zu den ersten Animes, die sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Zum Teil sind daher auch die Leute dafür verantwortlich, die auch Biene Maja oder Pinocchio realisierten.
Wobei Wickie ja am Anfang eigentlich als Puppentrickserie geplant war. Doch diese Idee setzte sich nicht durch und so zeigt das ZDF die Zeichentrickserie 1974 das erste Mal. Sie basiert auf der Kinderbuchreihe „Vicke Viking“ des schwedischen Autoren Runer Jonsson.
Die Faszination an Wickie ist vor allem das hohe Identifikationspotential, denn Wickie selbst ist nicht wirklich stark und auch ein ziemlicher Feigling, jedoch kann er die Wikingermannschaft um seinen Vater stets durch seinen Verstand aus allen möglichen brenzligen Situationen retten. Am Anfang ist die Mannschaft ihm gegenüber noch ziemlich skeptisch, doch nach und nach gelingt es Wickie durch seine Cleverness Anerkennung zu finden und wird schon fast zu einer Art Maskottchen der mehr oder weniger starken Männer. Einfach nur Kult!
Manchen mag es nicht bewusst sein, doch für viele von uns war Inspector Gadget wohl der erste Cyborg, mit dem wir es in unserer Kindheit zu tun hatten. Nur eben ein etwas trotteliger Cyborg… Quasi die sympathische Version von Robo-Cop…
Ich habe als Kind jedenfalls Inspector Gadget und seine Abenteuer geliebt. Gadgets Hauptgegner ist Dr. Kralle, der Führer der Organisation MAD, der stets dafür sorgt, das Inspector Gadget so einiges zu tun hat. Und ohne seine treuen Begleiter wäre er wohl auch so manches Mal gescheitert.
Seine clevere Nichte Sophie hilft ihm mit ihrem Computer Buch meist unbemerkt aus dem Hintergrund, so dass der liebe Inspector am Ende doch noch als Held dastehen kann. Leidtragender dieser versteckten Hilfe ist meist der Hund Fino, der Gadget inkognito verfolgen muss, damit Sophie ihm helfen kann…
Doch was wäre im Ende Inspector Gadget ohne seine eingebauten Gadgets, die er mit dem Spruch Go, Go, Gadget…“ aktivieren kann. Von überlangen Armen und Beinen, über Rollschuhe, Skier oder auch ein im Daumen eingebautes Telefon ist alles dabei.
Produziert wurde die Serie von 1983 bis 1986 und zwar in Zusammenarbeit von Unternehmen in den USA; Frankreich, Japan und Kanada.
Ach ja, und noch als kleiner Tipp für alle Fans: Die DVD der ersten Staffel, die seit langem ausverkauft ist, wird am 19. März als Box mit allen 65 Folgen der Staffel noch einmal aufgelegt!
Keine andere Zeichentrickserie hat bei vielen Kindern für so viel Aufklärung gesorgt. Nie war Geschichtsunterricht oder Bio etc. so spaßig. Auch ich habe als Kind die “Es war einmal…”-Reihe leidenschaftlich gerne geguckt.
Die Serie entstand in den 1980er Jahren in Frankreich und versuchte Kindern auf unterhaltsame Weise den Mensch, seine Eigenarten und seine Geschichte näher zu bringen. Und fast immer gelang es ihnen auch.
In den insgesamt sechs unterschiedlichen Serien (Es war einmal… der Mensch, der Weltraum, das Leben, Entdecker und Erfinder, Amerika, die Entdeckung unserer Welt) werden anhand von stets denselben Protagonisten bestimmte Funktionen des Körpers, Epochen der Geschichte und und und erläutert. Diese erleben dann Abenteuer in Form von weißen oder roten Blutkörperchen, Columbus oder Albert Einstein.
Besser kann man Kinder wohl nicht an Wissen heranführen…