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Archiv für die Kategorie ‘Kinder’

David, der Kabauter

4. Januar 2010

Besonders in diesen verschneiten Tagen denkt so manch einer vielleicht gerne an Geschichten aus vergangenen Tagen zurück. Und welche Figur passt besser in die Jahreszeit als die Zwerge oder Wichtel?

In Sachen Zeichentrickserien wird dem einen oder anderen hier bestimmt gleich “David, der Kabauter” einfallen. Jaja, solche Kinderserien sucht man heutzutage häufig vergeblich…

Wohl nur die wenigsten wissen, dass es sich bei “David, der Kabauter” (nicht Klabauter mit L!) um eine spanisch-kanadische Co-Produktion handelt. 1985 kam der kleinen Zwerg das erste Mal ins spanische Fernsehen, unter dem Titel “David el gnomo”. Die Zeichnungen und die Geschichten sind den niederländischen Büchern “Das große Buch der Heinzelmännchen” und “Das geheime Buch der Heinzelmännchen” nachempfunden.

In 52 Folgen erlebt David, ein 400 Jahre alter Kabauter, Arzt und Anführer seines Stammen, zusammen mit seiner Frau Lisa und dem Fuchs Swift ein Abenteuer nach dem anderen.

Bei uns lief die Serie übrigens das erste Mal im Kinderprogramm von RTL. Ja, so etwas Friedliches lief einst bei RTL! ;-)

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Cosplayer – Comics werden lebendig

10. Dezember 2009

Sie fallen auf. Sie erregen die Aufmerksamkeit der Passanten. Sie werden belächelt und bewundert. Sie nennen sich Cosplayer. Sie verkleiden sich mit Phantasiekostümen. Und zwar Kostümen, die japanischen Manga-Comicstrips oder Anime-Comicfilmen nachempfunden sind. Die Comic-Fans sind meist zwischen 12 und 20 Jahre alt und weiblich, was aber auch gestandene Männer nicht davon abhält, sich in Comic-Schale zu werfen und einen japanischen Manga-Helden zu mimen.

Aber warum eigentlich Cosplayer? Cosplayer setzt sich aus den englischen Wörtern Costume für Kostüm und Player für Spieler zusammen, ein Kostümspiel also. Die Cosplayer eifern ihren Helden nach und wollen so aussehen wie die gezeichneten Figuren. Da aber der Gestaltung von Comic-Figuren keine Grenzen gesetzt sind und gerade deshalb die Fantasie mit den Zeichnern oft durchgeht, ist die Nachahmung mit echten Kostümen eine echte Herausforderung, und zwar in vielerlei Hinsicht.

Wer ihnen auf der Straße begegnet, wie zum Beispiel bei der letzten Mega Manga Convention in Berlin, wo 10.000 Manga-Fans das Straßenbild der eh schon an Einiges gewöhnten Hauptstadt noch bunter machten, dem sprangen die verrückten Kostümierungen sofort ins Auge. Sich so freiwillig in der Öffentlichkeit blicken zu lassen, ist die erste Herausforderung. Insbesondere da die Mädchenkostüme besonders mädchenhaft sein sollen, nämlich so wie es in japanischen Comics üblich ist, und daher besonders niedlich wirken müssen. Emanzipation ade.

Die zweite Herausforderung besteht darin, sich ein entsprechendes Kostüm zu verschaffen. Man kann es aus Japan importieren und dafür gut 100 Euro lassen. Oder man opfert unzählige Stunden an der Nähmaschine und schneidert sich sein Kostüm selbst.

Die Cosplay-Szene ist längst übers Internet „connected“. Man lernt sich in Foren kennen, chattet und spielt Online-Manga-Games. Mehr als 60.000 Cosplayer sind auf diese Weise verbunden. Die Höhepunkte sind natürlich die Live-Treffen, wie die Berliner Manga Convention, die 2009 schon zum fünften Mal stattfand.

Dort übt man auch Manga-Zeichnen oder tauscht Tipps und Tricks zu den Kostümen aus. Es sind die Höhepunkte des Jahres für die Cosplayer, denn jetzt endlich können Sie sich gegenseitig ihre Kostüme zeigen. Die Cosplayer wetteifern aber auch gerne gegeneinander, und deshalb gibt es auch Cosplay-Meisterschaften, die erste in Deutschland fand 2007 in Düsseldorf statt. Dabei gilt es, die Originalfigur möglichst getreu nachzuspielen, das ist die dritte Herausforderung.

Doch in Japan ist man schon wieder einen Schritt weiter. Dort kann das Cosplay auch als erotisches Rollenspiel verstanden werden und wird in Bordellen als spezieller Service angeboten.

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Barbapapa – Kultiger Zeichentrick-Held aus den 70ern ist zurück

6. Oktober 2009

Wer erinnert sich nicht gerne an sie? Die Familie Barbapapa gehört wohl zu den kultigsten Zeichentrick-Helden aus den 70ern. Jetzt kehrt einer von ihnen als wunderschönes Nachtlicht in die Kinderzimmer zurück, als sogenannter „Lumilove“-Barbapapa.

Ein lieber Bekannter aus der Zeichentrickwelt der 70er Jahre zieht wieder in die Kinderzimmer ein: Der Barbapapa. Er ist der Star der neuen Nachtlicht-Serie „Lumilove“ von Pabobo®. Fröhlich und heiter wie sein Wesen, nett zu allen Menschen und Tieren, so ist er jetzt auch als Nachtlicht gestaltet. „Lumilove“-Barbapapa vermittelt sowohl den Allerkleinsten als auch älteren Kindern das sichere Gefühl, einen „guten Freund“ in der Nacht zu haben, der für sie da ist und auf sie aufpasst, und in dessen beruhigend lächelndes Gesicht sie zuerst blicken, wenn sie nachts einmal aufwachen.

„Lumilove“-Barbapapa kann elf Stunden nonstop leuchten und dabei ist sein Licht ganz sanft. Er wird auch nicht heiß, daher können Kinder ihr Lieblingslicht auch zum Kuscheln im Arm halten. Zum Aufladen muss Barbapapa nur auf seinen Sockel gestellt werden.

Gegen die Serie im TV hätten wir aber auch nichts… ;-)

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Kindermöbel in Zeichentrickfilmen haben mich immer begeistert

29. September 2009

Als Kind war ich ein echter Fan von Zeichentrickserien. Wenn die Eltern es erlaubten, konnte ich ewig vor dem Fernseher sitzen und schauen. Nicht zu vergessen die starken Filmnachmittage in den Gruppenstunden. Ja, das war immer Klasse. Heute denke ich immer etwas wehmütig daran, wenn ich beim Zappen am Fernseher einen Zeichentrickfilm sehe. Nicht, weil ich die modernen Filme nicht verstehe. Nein, es erinnert mich schlicht an meine Kindheit, an mein Zuhause.

In den Zeichentrickfilmen wurden immer Zimmer und Möbel gezeigt, die fast an Bauhausstil erinnerten. So gerade und sauber. Mein Kinderzimmer musste ich mit meinem Bruder teilen. In meinem Kinderbett hatten schon ältere Cousins geschlafen. Möbel für Kinder waren nur bedingt vorhanden. Heute, ja heute, da gibt es wundervolle Möbel für Kinder. Da wünscht man sich glatt noch einmal seine Kindheit zurück. Kindermöbel aus Holz, die auch noch mitwachsen – einfach Klasse.

Solche Möbel geben jedem Kind eine eigene Welt zur Entwicklung. So paradox es klingt, auch Kinder brauchen Rückzugsräume. Ist das Kinderzimmer dann auch noch mit qualitativ hochwertigen Kindermöbel ausgestattet, dann kann es auch zum Halt und zur Kraftquelle werden. Dann noch den passenden Zeichentrickfilm angeschaut und schon ist wieder ein Lächeln auf dem Gesicht des Nachwuchses zu sehen. Manchmal lassen sich vermeintliche Probleme mit Qualität und Fröhlichkeit einfach lösen.

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