Wohl alle, die in den 80er Jahren das richtige Alter hatten, kennen die Barbarenfilme dieser Zeit, allen voran „Conan der Barbar“, den der muskelbepackte Arnold Schwarzenegger zum Kult machte. Filme, die wie geschaffen sind, für gute Parodien. Dänische Filmemacher haben sich mit „Ronal der Barbar“ daran versucht und sind dabei leider gescheitert.
Ronal ist das genaue Gegenteil von Arnold Schwarzenegger: Er ist klein, schmächtig und kann nicht wirklich mit der Axt umgehen. Blöderweise bleibt er als einziger übrig als sein Dorf von bösen Horden überfallen wird und viele Gefangene gemacht werden. Er verspricht seinem sterbenden Onkel alle zu retten.
So macht sich Ronal also auf den Weg und bekommt schnell Gefährten: der talentfreie und hormongesteuerte Barde Alibert, die dralle Kämpferin Zandra und ein Elb, der in ganz anderen Sphären unterwegs ist. Zusammen machen sie sich auf um das Böse zu besiegen…
Eigentlich eine gute Grundlage für eine Parodie, nur leider bleiben die Witze flach und sind meist unter der Gürtellinie. Ja, eine nette Geschichte und hier und da auch gute Ansätze, aber es wäre eben eindeutig mehr drin gewesen… Wir warten weiter auf eine gute animierte Conan-Parodie!
Auch wenn wir an dieser Stelle persönlich nicht solche Fans der Werner-Reihe sind, müssen wir seinem Erfinder, Zeichner Rötger Feldmann, den die meisten wohl eher als Brösel kennen werden, in einem Recht geben: Zeichentrickfilme sind um Längen besser als die meisten heutigen 3D-Schinken!
Dies sagte der Comic-Zeichner vor kurzem in einem Interview anlässlich seine neuen Films „Werner- Eiskalt“, der am 23. Juni in die Kinos kommt. Der Film ist nach wie vor nicht in 3D gemacht wurde.
In den Augen von Feldmann war der Zeichentrick der 30er und 40er Jahre bereits um Längen besser als das heutige 3D. Die meisten 3D-Figuren sind in seinen Augen verzerrt. Nur weil man jetzt einen Computer habe und Dinge verzerren könne, sei dies noch lange keine Kunst. Da können wir nur zustimmen!
Kult-Animationsfilmemacher Harry Partridge ist ja dafür bekannt, dass er sich gerne mal Stars aufgreift und diese skurril karikiert (unser Favorit ist immer noch „Johnny Depp in Burtonland“ ). Nun wurde Justin Bieber einem sogenannten „Happy Harry Treatment“ unterzogen.
Heraus kam dabei eine mehr als skurrile Sequenz, bei der man wie so häufig bei Happy Harry erst einmal irritiert ist. Im Vergleich zu vielen anderen muss er aber ein gaaaanz besonderer Fan von Justin Bieber sein…
Justin sieht sich in seinem Haus etlichen bizarren Gestalten gegenüber. Ob es einen Nachfolger zur „Justin Bieber Show“ geben wird, ist noch nicht bekannt… Nun ja, seht selbst, man muss es mögen und es ist, nur als Hinweis am Rande, vielleicht nicht besonders gut für die jüngeren Bieber-Fans:
Ottfried Preußlers Adaption der sorbischen Volkssage „Krabat“ ist hierzulande wohl eines der bekanntesten Bücher überhaupt. In über 30 Sprachen wurde der Roman um Gut und Böse, Liebe und Freundschaft übersetzt und unzählige Filme haben sich des Themas angenommen.
Viele denken dabei wohl als erstes an den berühmten Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1977, der sich ziemlich genau an Preußlers Vorlage hält. Am 20. Januar ist dieses Kunstwerk nun endlich auf DVD zu haben.
In der Geschichte fängt der Waisenjunge Krabat als Lehrling in der schwarzen Mühle an. Doch neben dem Müllerhandwerk lernen die zwölf Burschen auch die schwarze Zauberkunst. Doch noch weitere dunkle Geheimnisse lauern in der Mühle. Damit der Meister überlebt muss in jeder Neujahrsnacht einer der Jungen sterben, stattdessen kommt bald ein neuer Lehrling dazu. Krabat nimmt den Kampf gegen die finsteren Mächte auf…
Weltweit beliebt
Anime-Serien erfreuen Jung und Alt gleichermaßen und sind weltweit sehr beliebt. Das Ursprungsland der meisten Serien ist Japan, dem Geburtsland dieser besonderen Zeichenkunst, die auch als Manga bezeichnet wird. Eine der erfolgreichsten Serien aus diesem Genre ist Naruto, das seit mehr als 10 Jahren auf Fernsehsender auf der ganzen Welt ausgestrahlt wird. Im Mittelpunkt dieser Zeichentrick-Serie steht der Ninja Naruto, der im Dorf Konoha-Gakure lebt.
Zunächst als Comic
1999 erschienen die ersten Geschichten des kleinen Ninja-Helden in einem japanischen Manga-Magazin. Jede Woche wurde eine neue Geschichte von Naruto veröffentlicht. Mehr als 53 Sammelbände füllen die bisher veröffentlichten Storys, die seit 2001 auch in Deutschland publiziert werden. Im mittlerweile eingestellten Manga-Magazin Banzai! wurden die Geschichten vier Jahre lang veröffentlicht. Seit 2005 wird die Geschichte von Naruto in Taschenbüchern fortgeführt, die monatlich erscheinen. Neben Deutschland wird Naruto in 23 weiteren Ländern regelmäßig als Comic veröffentlicht, darunter auch in den USA, Frankreich und Indonesien.
Durchbruch im TV
Der große Erfolg der Taschenbücher führte dazu, das Naruto auch als Fernsehserie realsiert wurde. 2002 wurde in Japan die erste Folge ausgestrahlt, es folgten bis heute mehr als 250 weitere Folgen. Für den deutschsprachigen Raum hat sich der Kölner TV-Sender RTL 2 die Übertragungsrechte gesichert. Die erste Folge im deutschen Fernsehen wurde 2006 ausgestrahlt. Der anhaltende Erfolg von Naruto führte dazu, dass weitere Vermarktungsmöglichkeiten gesucht wurden.
Auf der großen Leinwand
Mittlerweile wurden sieben Kinofilme von Naruto produziert und im japanischen Kino ausgestrahlt. Nicht alle Filme wurden auch in Deutschland im Kino gezeigt. Zuletzt lief “Naruto Shippûden: The Lost Tower” 2010 in den Kinos an, mindestens ein weiterer Film ist bereits in der Planung.
Hohe Verkaufszahl und einen anhaltenden Erfolg feierte Naruto auch auf verschiedenen Konsolen. Mehrere Naruto-Konsolenspiele sind bisher erschienen, seit 2006 ist auch ein Naruto-Sammelkartenspiel auf Deutsch erhältlich, das auf dem japanischen Original basiert.