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Archiv für Juli, 2010

Justin Bieber wird zum Comic-Helden

26. Juli 2010 Keine Kommentare

Was macht man als Star momentan um noch ein bisschen Extrageld zu machen? Ganz einfach, man wirft eine Biographie von sich auf den Markt, auch wenn man erst unter 20 ist. Ähnlich scheint dies auch das Management von Teenie-Star Justin Bieber machen zu wollen. Nur seine Biographie wird in Form eines Comics auf den Markt kommen.

In dem Heft, das 3,99 Dollar kosten soll, wird die Geschichte des Jungen beschrieben, der durch Youtube plötzlich zu einem Weltstar wurde. Ab Oktober kommen Fans in den Genuss des Zeichentrick-Biebers.

Der 16-Jährige ist jedoch nicht der erste Star, der damit zum Comic-Held wird, auch Lady Gaga, Robert Pattinson oder Kristen Stewart haben ihren eigenen Comic. Mal sehen, wann diese verfilmt werden… Fans kaufen doch alles, oder? ;-)

Alles Gute William Hanna!

19. Juli 2010 Keine Kommentare

Er ist mit Sicherheit einer der Pioniere des Zeichentricks, obwohl er selbst sich nicht gerne so sah: „Sie nennen doch jeden einen Pionier, der seinen Job seit 1930 macht“. Am 14. Juli wäre William Hanna 100 Jahre alt geworden, daher wollen wir ihm an dieser Stelle noch nachträglich unseren Respekt zollen. ;-)

Während der Großen Depression in den 1930er Jahren versucht William Hanna wie so viele andere auch sein Glück im boomenden Hollywood. Er wird schließlich von den großen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM) für eine Zeichentrickproduktion verpflichtet. Hier trifft er auf den talentierten Cartoonisten Joseph Barbera und zusammen sollten sie Trick-Geschichte schreiben.

Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Hanna entwickelt die Stories und Barbera lässt sie auf dem Papier Wirklichkeit werden. 1940 gelingt ihnen mit „Tom und Jerry“ der ganz große Durchbruch. Über 200 Folgen lang inszenieren sie das wohl berühmteste Katz- und Maus-Spiel der Welt.

1957 schließt MGM seine Cartoon-Abteilung und Hanna und Barbera gründen ihr eigenes Studio. Da der Kostendruck immer größer wird, produzieren sie immer mehr im Akkord und hier und da bleibt leider die Qualität auf der Strecke.

Als 1960 „The Flintstones“ (Familie Feuerstein) geboren wird, haben sie endgültig ihren Platz in der Cartoon-Geschichte gefunden. Serien wie die „Jetsons“ oder „Scooby Doo“ sind heute noch Kult und werden von Jung und Alt geliebt.

Futurama-Fan baut Serien-New-York aus Lego nach

12. Juli 2010 Keine Kommentare

Erst vor kurzem sorgte Matt Groening für einen weltweiten Freudenschrei, als klar war, dass die eigentlich abgesetzte Serie Futurama ihr Comeback feiern würde. In den USA läuft bereits die nun sechste Staffel über die Mattscheiben, bei uns wird sie ab Herbst auf ProSieben zu sehen sein.

Nach mehreren Jahren der Abstinenz können wir endlich wieder Abenteuer mit Fry, Leela und Bender erleben. Dass die Serie viele Fans hat, zeigt sich alleine schon an den unzähligen Protestaktionen, die sie veranstalteten um der Zeichentrickserie zu einem Comebach zu verhelfen.

Ein Fan liebt Futurama offenbar so sehr, dass er das gesamte New York aus der Serie, samt dem Untergrund des Alten New York aus Lego detailreich nachgebaut hat. Matt De Lanoy saß zwei Jahre an diesem Projekt. Das muss echte Fanliebe sein! Die Bilder mit seinen irren Nachbauten gibt es u.a. hier zu sehen…

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Alfred Jodocus Kwak: Hermann van Veen baut Ferien-Dorf für kranke Kinder

5. Juli 2010 Keine Kommentare

Die Zeichentrickserie „Alfred Jodocus Kwak“ ging zwar zu Ende, doch noch immer lieben etliche Kinder den freundlichen Erpel. Für Alfred-Erfinder und Liedermacher Hermann van Veen war die Ente aber noch viel mehr. Schon mit der Serie wollte er Kinder nicht nur unterhalten, sondern so auch auf die Probleme unserer Welt aufmerksam machen.

Nach dem Ende der Serie gründete er zusammen mit ein paar Partnern die Alfred Jodocus Kwak Stiftung, die sich u.a für kranke Kinder einsetzt. Nun planen sie gemeinsam das größte Charity-Projekt in ganz NRW. Auf einem rund 30.000 m² großen Gelände direkt am Kesselsberger See bei Goch soll ein gigantisches Dorf entstehen, in dem Kinder mit einer Krankheit oder einer Behinderung mindestens zwei Wochen Ferien machen können und Ablenkung von ihren Strapazen finden.

Das Haupthaus soll aus einer transparenten Spezialfolie sein und in Form eines riesigen Wassertropfen gespannt werden. Drumherum ist ein Planeten-Fächer mit 18 Wohnhäusern geplant. 1,5 Millionen Euro hat die Stiftung bereits dafür gesammelt. Nur leider werden insgesamt 7,5 Millionen gebraucht. Hermann van Veen setzt sich momentan massiv dafür ein, dass der Bau klappt und sucht nach Spendern. Wer das Projekt unterstützen möchte und am Bau des Alfred J. Kwak Hauses beteiligt sein möchte, erhält hier nähere Infos…