„Der kleine Prinz“ wird zum Hochglanz-Zeichentrickabenteuer für Kinder

13. Dezember 2010 Keine Kommentare
© methodanimation

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Das Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry hat wohl fast jeder schon mindestens einmal gelesen. (Und falls nicht, eine kostenlose Buchzusammenfassung gibt es hier.) Es ist ein Buch voller Poesie, Witz, Nachdenklichkeit, aber auch Trauer und Gesellschaftskritik, doch besonders letztere Punkte übersehen viele gerne.

So ist „Der kleine Prinz“ immer mehr zu einer Art Marke verkommen. Nicht zuletzt durch die geschäftstüchtigen Erben des im Krieg verstorbenen Autors, die sich nicht nur um das Erbe streiten, sondern die Figur mit T-Shirts, Bettwäsche und Co. tüchtig vermarkten. Das Buch selbst rangiert hinter der Bibel und „Das Kapital“ von Karl Marx auf Platz drei der meistverkauften Bücher der Welt.

So wird es wohl auch nur wenige wundern, dass die Erben einen neuen Coup im petto haben. Nun zu Weihnachten kommt in Frankreich und danach in über 80 Ländern der Welt „Der kleine Prinz“ als Zeichentrickserie ins TV. Ein Mammutprojekt der TV Serien: 18,6 Millionen Euro, 400 Künstler und 52 Episoden.

Die Serie richtet sich, im Gegensatz zum Buch nur an Kinder von heute. Der märchenhafte und verträumte Prinz wird hier zum glamourösen Abenteurer. Der weise Fuchs spaziert keck und stolz durchs Bild und die Rose erhält natürlich ein Frauengesicht.

Der erwachsene Erzähler fällt weg und der Prinz erzählt seine Abenteuer alleine. Um Stoff für 52 Folgen zu haben besucht er dabei natürlich nicht nur die Planeten aus dem Buch, sondern auch neue Welten. Diese Serie hat also mit dem Original kaum noch etwas zu tun. Und so hätte auch „Der kleine Prinz“ in unserer westlichen Welt seine Seele komplett verloren… Schade, dass das Buch wohl nur wenige richtig verstanden haben… Wir sind wohl auf dem Planeten, des Geschäftsmanns hängen geblieben, der denkt, er besitzt die Sterne.

Naruto

10. Dezember 2010 Keine Kommentare

Weltweit beliebt
Anime-Serien erfreuen Jung und Alt gleichermaßen und sind weltweit sehr beliebt. Das Ursprungsland der meisten Serien ist Japan, dem Geburtsland dieser besonderen Zeichenkunst, die auch als Manga bezeichnet wird. Eine der erfolgreichsten Serien aus diesem Genre ist Naruto, das seit mehr als 10 Jahren auf Fernsehsender auf der ganzen Welt ausgestrahlt wird. Im Mittelpunkt dieser Zeichentrick-Serie steht der Ninja Naruto, der im Dorf Konoha-Gakure lebt.

Zunächst als Comic
1999 erschienen die ersten Geschichten des kleinen Ninja-Helden in einem japanischen Manga-Magazin. Jede Woche wurde eine neue Geschichte von Naruto veröffentlicht. Mehr als 53 Sammelbände füllen die bisher veröffentlichten Storys, die seit 2001 auch in Deutschland publiziert werden. Im mittlerweile eingestellten Manga-Magazin Banzai! wurden die Geschichten vier Jahre lang veröffentlicht. Seit 2005 wird die Geschichte von Naruto in Taschenbüchern fortgeführt, die monatlich erscheinen. Neben Deutschland wird Naruto in 23 weiteren Ländern regelmäßig als Comic veröffentlicht, darunter auch in den USA, Frankreich und Indonesien.

Durchbruch im TV
Der große Erfolg der Taschenbücher führte dazu, das Naruto auch als Fernsehserie realsiert wurde. 2002 wurde in Japan die erste Folge ausgestrahlt, es folgten bis heute mehr als 250 weitere Folgen. Für den deutschsprachigen Raum hat sich der Kölner TV-Sender RTL 2 die Übertragungsrechte gesichert. Die erste Folge im deutschen Fernsehen wurde 2006 ausgestrahlt. Der anhaltende Erfolg von Naruto führte dazu, dass weitere Vermarktungsmöglichkeiten gesucht wurden.

Auf der großen Leinwand
Mittlerweile wurden sieben Kinofilme von Naruto produziert und im japanischen Kino ausgestrahlt. Nicht alle Filme wurden auch in Deutschland im Kino gezeigt. Zuletzt lief “Naruto Shippûden: The Lost Tower” 2010 in den Kinos an, mindestens ein weiterer Film ist bereits in der Planung.
Hohe Verkaufszahl und einen anhaltenden Erfolg feierte Naruto auch auf verschiedenen Konsolen. Mehrere Naruto-Konsolenspiele sind bisher erschienen, seit 2006 ist auch ein Naruto-Sammelkartenspiel auf Deutsch erhältlich, das auf dem japanischen Original basiert.

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Super RTL zeigt preisgekröntes Zeichentrickabenteuer „Der König von Narnia“

9. Dezember 2010 Keine Kommentare

Viele von uns hat das sieben Bände umfassende Werk „Die Chroniken von Narnia“ von C.S. Lewis in der Kindheit begleitet. In den letzten Jahren wird der Stoff nach und nach verfilmt und Narnia gibt es auch als Hörbuch zum Download. Spätestens seitdem kennt eine neue Generation die Abenteuer.

Es ist aber natürlich nicht das erste Mal, das sich Filmemacher des Stoffes annnehmen. Bereits 1979 schuf Zeichentrick-Legende Bill Melendez, den viele wahrscheinlich durch „ Die Peanuts“ oder „Garfield“ kennen, aus dem ersten Buch „Der König von Narnia“ einen Zeichentrickfilm.

Diesen zeigt Super RTL an diesem Samstag, den 11. Dezember 2010, um 20:15 Uhr. Darin fliehen die Kinder Peter, Susan, Lucy und Edmund vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs aufs Land in das verwinkelte und geheimnisvolle alte Anwesen von Professor Kirke. Beim Spielen entdeckt die kleine Lucy in einem Kleiderschrank den Eingang in ein anderes Königreich, eine Welt voller Magie und Zauberwesen. Die weiße Hexe Jadis hat sich dort selbst zur Königin ernannt, das Königreich Narnia in ewigen Winter gestürzt und verwandelt all ihre Feinde in Stein. Gemeinsam mit dem wahren König von Narnia, dem Löwen Aslan, stellen sich die Kinder gegen die weiße Hexe um den Fluch zu beenden…

Kinoprogramm

6. Dezember 2010 Keine Kommentare

Das Kinoprogramm in Deutschland zeichnet sich durch eine Vielzahl amerikanischer Spielfilme aus. Der Prgrammwechsel im Wochenprogramm erfolgt in den meisten Kinos am Donnerstag, dieses wird von einigen Kinos durch Sonderprogramme ergänzt. Sonderprogramme können aus thematischen Filmfolgen bestehen oder werden durch den Zeitpunkt der Filmvorführung definiert. Sehr häufig veranstalten Kinos eine Matinee am Sonntag, in deren Rahmen teilweise Filme aus dem aktuellen Wochenprogramm und teilweise ausschließlich an diesem Vormittag zu sehende Spielfilme und Dokumentationen gezeigt werden.

Deutsche Spielfilme werden seit einigen Jahren vermehrt in die Kino-Wochenprogramme aufgenommen, mit Ausnahme weniger Filme erreichen sie aber nicht die gleichen Zuschauerzahlen wie in Hollywood gedrehte Filme. Kinofilme aus anderen europäischen Ländern sind ebenfalls in den Großkinos eher selten zu sehen, während unter dem Oberbegriff Bollywood gedrehte indische Filme sehr beliebt sind.

Während das klassische Programmkino ein täglich wechselndes Programm alternativer und kulturell wertvoller Filme gezeigt hat, bieten heutige Programmkinos weiterhin ein hochwertiges Programm, zeigen die meisten Filme an mehreren Tagen innerhalb einer Woche. Das gilt auch für Filmclubs, im Rahmen derer Programme zumeist ältere Filmklassiker laufen.

Ergänzt werden die Kinoprogramme der kommerziellen Kinos durch vereinzelte öffentliche Filmvorführungen von Kirchengemeinden oder Universitäten. Diese sind in der Regel öffentlich zugänglich; Hochschulen mit fremdsprachigen Studiengängen zeigen häufig Kinofilme in der Originalsprache.

Eine Besonderheit stellt das Kinoprogramm auf den Inseln der Nord- und Ostsee sowie in einigen Kleinstädten dar. Da die Besucherzahlen einer täglichen Kinovorführung zu gering wären, veranstaltet häufig die Kurverwaltung einzelne Kinoabende.

Das örtliche Kinoprogramm wird in fast allen Städten in der Tageszeitung veröffentlicht, in einigen Orten erscheinen auch kostenlose Programmhefte, in denen die Programme aller Kinos inklusive einer Kurzbeschreibung der gezeigten Filme aufgelistet werden. Das Kinoprogramm für Kinder wird oft in separaten Kinderzeitschriften, wie z.B. dem Magazin “Friedrich” veröffentlicht.

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Yogi Bär kommt für Wii und Nintendo DS

29. November 2010 Keine Kommentare

Wir haben euch an dieser Stelle bereits berichtet, dass der Zeichentrick-Klassiker Yogi Bär bald in die Kinos kommen wird. Nur leider nicht eben als Zeichentrick-Version, sonder mit realen Menschen und computeranimierten Bären. Wir sind ja skeptisch, ob das etwas werden kann. Urg!

Jedenfalls wird in diesem Zusammenhang schwer die Marketing-Trommel gerührt und so darf ein Videospiel zum Film nicht fehlen. Pünktlich zum Weihnachstgeschäft kommt Yogi Bär auf Wii und Nintendo DS zum Zug.

Dabei muss man als Yogi Bär zusammen mit seinem Freund Boo Boo die drohende Schließung des Jellystone Nationalparks abwenden. Der eine oder andere Picknick-Korb fällt bei dieser Mission natürlich auch ab und Ranger Smith beschützt diese mitsamt der Besucher. Am 17.12.2010 steht das Spiel in den Läden.

Eigentlich ja ganz schön, doch irgendwie ist das doch wieder ein Zeichentrick-Klassiker, an dem man eigentlich nicht rütteln sollte. Oder? Es gab nämlich schon mal ein Yogi-Bär-Videospiel und das orientierte sich noch am Original…