„Babar, der Elefant“ soll von den Twilight-Produzenten verfilmt werden

9. August 2010 Keine Kommentare

So manch einer wird bestimmt noch gerne an die Zeichentrickserie „Babar, der Elefant“ zurückdenken. Sie basierte auf den Kinderbüchern von Jean de Brunhoff aus dem Jahr 1931 und hat wahrscheinlich, egal ob als Serie oder als Buch, viele durch ihre Kindheit begleitet.

Nun wurde bekannt, dass die Geschichten von Babar als Film umgesetzt werden sollen. Verantwortlich dafür zeichnen sich die Produzenten von Twilight. Naja, solange Babar nicht zum Vampir-Elefant wird, ist alles gut! ;-)

Als kleiner Elefant wurde Babars Mutter von Jägern getötet. Er wächst daraufhin in einer Stadt auf, wo ihn eine alte Dame bei sich aufnimmt und ihm Lesen und Schreiben beibringt. Als junger Erwachsener kehrt er wieder in den Dschungel zurück. Der König der Elefanten ist gerade gestorben und so übernimmt Babar die Regentschaft. Er errichtet die Stadt Celesteville, die er nach seiner Frau Celeste benennt, und bringt den Elefanten bei nach menschlichem Vorbild zu leben.

Bei dem Film soll angeblich die Geschichte von Babars Enkel Badou erzählt werden. Wir sind gespannt!

Betty Boop – Eine Frau wirbelt die Cartoons auf

2. August 2010 Keine Kommentare

Betty Boop ist eine der legendären Zeichentrickfiguren der 1930er Jahre. In Zeiten, in denen das Genre noch viel experimentierfreudiger war als heute, sorgte diese Figur für großes Aufsehen. Betty Boop war die erste weibliche Zeichentrickfigur, die eindeutig eine eigene Sexualität besaß.

Die bisherigen weiblichen Cartoon-Stars waren alle mehr oder weniger geschlechtslose Wesen, die man nur durch entsprechende Kleidung als weiblich erkennen konnte. Ein gutes Beispiel dafür ist Minnie Maus.

Das erste Mal tauchte Betty Boop in der Talkartoon-Reihe „Dizzy Dishes“ (1930) der Max-Fleischer-Cartoons (von Paramount produziert) auf. Hier ist sie noch eine Mischung aus Pudel und Mensch und das weibliche Pendant zu „Bimbo, the dog“. Ihr berühmtes „boop-boop-a-doop“ machte sie aber damals schon.

Im Cartoon „Any Rags“ (1932) wurde sie dann vollkommen zum Menschen, besser gesagt zur Frau. Der erste offizielle Betty-Boop-Cartoon hieß „Stopping the Show“. Immer wieder sorgte Betty für großes Aufsehen und kleine Skandale, denn die Cartoons sind voller sexueller Anspielungen.

Einer der größten Verdienste von Betty Boop ist es aber, dass ihre Cartoons den Jazz einer breiten Masse näher brachten. Die Musik spielte in den Episoden der Fleischer-Brüder eine große Rolle. Die Musik von Größen des Jazz floss immer wieder in die Cartoons ein, wie zum Beispiel Cab Calloways Song „Minnie the Moocher“, der eigentlich die Titelmelodie zum gleichnamigen Betty Boop Cartoon war.

1934 trat in den USA das Production-Code-Zensurgesetz in Kraft und Betty musste längere Kleider und bravere Schuhe tragen und sich züchtiger benehmen. Sie wurde zu einer braven Hausfrau und das Publikum verlor das Interesse, so dass 1939 der letzte Betty Boop Cartoon produziert wurde.

Bis heute hat sie sich jedoch am Leben gehalten, wird immer mal wieder gezeigt und zieht vor allem einen großen Markt an Fanartikeln hinter sich her. Eine wahre Legende des Zeichentrick!

Justin Bieber wird zum Comic-Helden

26. Juli 2010 Keine Kommentare

Was macht man als Star momentan um noch ein bisschen Extrageld zu machen? Ganz einfach, man wirft eine Biographie von sich auf den Markt, auch wenn man erst unter 20 ist. Ähnlich scheint dies auch das Management von Teenie-Star Justin Bieber machen zu wollen. Nur seine Biographie wird in Form eines Comics auf den Markt kommen.

In dem Heft, das 3,99 Dollar kosten soll, wird die Geschichte des Jungen beschrieben, der durch Youtube plötzlich zu einem Weltstar wurde. Ab Oktober kommen Fans in den Genuss des Zeichentrick-Biebers.

Der 16-Jährige ist jedoch nicht der erste Star, der damit zum Comic-Held wird, auch Lady Gaga, Robert Pattinson oder Kristen Stewart haben ihren eigenen Comic. Mal sehen, wann diese verfilmt werden… Fans kaufen doch alles, oder? ;-)

Alles Gute William Hanna!

19. Juli 2010 Keine Kommentare

Er ist mit Sicherheit einer der Pioniere des Zeichentricks, obwohl er selbst sich nicht gerne so sah: „Sie nennen doch jeden einen Pionier, der seinen Job seit 1930 macht“. Am 14. Juli wäre William Hanna 100 Jahre alt geworden, daher wollen wir ihm an dieser Stelle noch nachträglich unseren Respekt zollen. ;-)

Während der Großen Depression in den 1930er Jahren versucht William Hanna wie so viele andere auch sein Glück im boomenden Hollywood. Er wird schließlich von den großen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM) für eine Zeichentrickproduktion verpflichtet. Hier trifft er auf den talentierten Cartoonisten Joseph Barbera und zusammen sollten sie Trick-Geschichte schreiben.

Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Hanna entwickelt die Stories und Barbera lässt sie auf dem Papier Wirklichkeit werden. 1940 gelingt ihnen mit „Tom und Jerry“ der ganz große Durchbruch. Über 200 Folgen lang inszenieren sie das wohl berühmteste Katz- und Maus-Spiel der Welt.

1957 schließt MGM seine Cartoon-Abteilung und Hanna und Barbera gründen ihr eigenes Studio. Da der Kostendruck immer größer wird, produzieren sie immer mehr im Akkord und hier und da bleibt leider die Qualität auf der Strecke.

Als 1960 „The Flintstones“ (Familie Feuerstein) geboren wird, haben sie endgültig ihren Platz in der Cartoon-Geschichte gefunden. Serien wie die „Jetsons“ oder „Scooby Doo“ sind heute noch Kult und werden von Jung und Alt geliebt.

Futurama-Fan baut Serien-New-York aus Lego nach

12. Juli 2010 Keine Kommentare

Erst vor kurzem sorgte Matt Groening für einen weltweiten Freudenschrei, als klar war, dass die eigentlich abgesetzte Serie Futurama ihr Comeback feiern würde. In den USA läuft bereits die nun sechste Staffel über die Mattscheiben, bei uns wird sie ab Herbst auf ProSieben zu sehen sein.

Nach mehreren Jahren der Abstinenz können wir endlich wieder Abenteuer mit Fry, Leela und Bender erleben. Dass die Serie viele Fans hat, zeigt sich alleine schon an den unzähligen Protestaktionen, die sie veranstalteten um der Zeichentrickserie zu einem Comebach zu verhelfen.

Ein Fan liebt Futurama offenbar so sehr, dass er das gesamte New York aus der Serie, samt dem Untergrund des Alten New York aus Lego detailreich nachgebaut hat. Matt De Lanoy saß zwei Jahre an diesem Projekt. Das muss echte Fanliebe sein! Die Bilder mit seinen irren Nachbauten gibt es u.a. hier zu sehen…

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