Wird Zeichentrick bei uns meist eher von Erwachsenen als Kinderkram belächelt, wird dies in Japan als die hohe Kunst anerkannt, die es eindeutig auch ist. Von der japanischen Zeichentrick-Kunst kann man sich aktuell in der Bundeskunsthalle in Bonn überzeugen und gewinnt dabei auch eine neue Sicht auf die hiesige Form von Zeichentrick.
Die Ausstellung, die noch bis zum 8. Januar 2012 gehen soll, trägt den Namen „Anime! High Art – Pop Culture“. Der Name ist Programm, denn in nur wenigen anderen Ausdrucksformen liegen Pop und Kunst so nahe beieinander. Davon zeugen Plakate, Filme, Skizzen und Kostüme.
Die Exponate zeigen die Geschichte und die Produktionsweise der populären wie auch der anspruchsvolleren Zeichentrick-Kunst. Dabei entfernt man sich auch von dem alleinigen Stempel „Zeichentrick ist für Kinder“, denn Anime behandelt durchaus auch ernste Themen wie Umweltzerstörung oder Krieg. Die Folgen der immer technischer werdenden Welt sind ebenfalls häufig ein zentrales Thema.
Fans der US-Kultserie „Futurama“ dürfen sich auf weitere Folgen rund um ihre „Helden“ Fry, Leela, Bender und Co. freuen. Produzent David X. Cohen hat bestätigt, dass es zwei weitere Staffeln geben wird und die Verträge dazu auch schon unterzeichnet sind.
Nachdem „Futurama“ 2003 in den USA aufgrund von schlechten Quoten eingestellt wurde, wurden immer mehr Fans laut, die ein Comeback forderten. 2008 gab es dieses auf DVD und 2010 schließlich endlich wieder im TV. Auch hierzulande kam man bereits in den Genuss der neuen Folgen.
Seit ihrer Rückkehr ist die Serie „Futurama“ in den USA wieder mehr als gefragt und beschert dem Sender Comedy Central regelmäßig Top-Quoten. Eine Verlängerung war also nur eine Frage der Zeit. Mal sehen, wann die neuen Abenteuer im New York der Zukunft bei uns ankommen, denn dies steht leider noch nicht fest.
Der Hype um Comic-Verfilmungen reißt einfach nicht ab und in diesem Zusammenhang begegnen wir auch immer wieder der beliebtesten Fledermaus der Zeichentrick- und Comic-Geschichte. Batman kehrt nicht nur in Filmen mit „echten“ Menschen immer wieder zurück, sondern auch erneut in einigen Zeichentrick-Abenteuern.
Der neue Streifen letzterer Gattung nennt sich „Batman: Year One“ und nimmt uns, wie der Name schon sagt, mit in das erste Jahr von Milliardär Bruce Wayne als Verbrechensbekämpfer. Wie wir wissen, ist aller Anfang schwer und so muss auch Batman erst einmal in seine neuen Aufgaben hineinwachsen und Erfahrungen sammeln.
Während er in die von Kriminalität geplagte Stadt Gotham zurückkehrt um den Tod seiner Eltern zu rächen, tritt auch Lieutenant James Gordon seine neue Stelle in Gotham City an. Auch er muss sich anfänglichen Herausforderungen stellen, bis die Lebenswege von ihm und Batman sich immer weiter verbinden…
In den USA wird „Batman: Year One“ am 18. Oktober direkt auf DVD und Blu-ray erscheinen. Ein genauer Termin für Deutschland steht leider noch nicht fest. Regie führen Lauren Montgomery und Sam Liu. Der Zeichentrick-Film basiert auf einem Comic von Frank Miller, den die meisten von „300“, „Sin City“ oder „The Dark Knight Returns“ kennen werden.
Es ist einer meiner persönlichen Lieblingsfilme von Disney, da man in ihm nur wenig Kitsch und das übliche leicht schmalzige Liebespaar nicht wirklich findet. „Die Hexe und der Zauberer“ (Im englischen Original „The Sword in the Stone“) basiert auf dem Roman „Der König von Camelot“ von Terence Hanbury White und war der letzte Zeichentrickfilm, der noch zu Lebzeiten von Walt Disney selbst in die Kinos kam.
In den USA konnte man ihn zum ersten Mal Weihnachten 1963 sehen, bei uns gut ein Jahr später zunächst unter dem Titel „Merlin und Mim“. In dem Film geht es im Grunde auf humorvolle Art und Weise um das Heranwachsen des späteren legendären König Arthur.
Arthur ist ein schmächtiges Waisenkind, das bei dem Ritter Sir Ector lebt und für diesen eher ein Dienstbote ist. Von Ector wird Arthur nur „Floh“ genannt. Eines Tages trifft Arthur aus Zufall auf den ziemlich kauzigen Zauberer Merlin und seine Eule Archimedes. Merlin erkennt das Talent des Jungen, zieht mehr oder weniger gegen den Willen von Sir Ector in dessen Burg ein und widmet sich mehr im Verborgenen der Erziehung von Arthur.
In einzelnen Lektionen verwandelt Merlin sich und Arthur in Tiere, wobei am Ende das Duell gegen die böse Hexe Mim steht. Als Sir Ector den Jungen als Knappe seines Sohnes Kay verpflichtet, freut sich Arthur, doch Merlin hält gar nichts davon und setzt sich auf die Bermudas des 20. Jahrhunderts ab. In dem Turnier geht es um die Krone von England, doch Arthur hat Kays Schwert vergessen und sucht verzweifelt nach einem neuen. Dabei zieht er auf einem Kirchhof ein Schwert aus einem Stein und wird damit zum neuen König von England. Eigentlich will er gar nicht König sein, doch Merlin kehrt zurück und überredet ihn zu bleiben…
Vielen Eltern und Großeltern sind Filme wie „Pippi Langstrumpf“, „Aschenbrödel“ und „Die Abenteuer vom kleinen Maulwurf“ noch aus ihrer Kinderzeit bekannt. Diese Filme beziehungsweise Serien machten so manchen Regentag ihrer Kindheit schön. Sie vermittelten im Gegensatz zum manchem Kinderfilm von heute noch menschliche Werte und hatten so gut wie immer einen moralischen Lerneffekt. Das kann man in der jetzigen Zeit leider nicht mehr von allen Kinderfilmen und Kinderserien behaupten. Schaut man als Erwachsener mal genauer hin, dann sieht man unnatürlich gestaltete Menschen in seltsamen Farben, die sich mit futuristischen Waffen im Endzeitszenario gegenseitig bekämpfen. Solche Filme können massive Auswirkungen auf Seele und Verstand des Kindes haben, auch wenn es schon etwas größer ist und gerade diesen Film als „echt cool“ empfindet. Die Verantwortung liegt jedoch immer bei den Erwachsenen, denn ein Kind kann die Wertigkeit kaum abschätzen.
Nichts liegt da näher, als den eigenen Kindern und Enkeln bei der angebotenen Fülle an Kinderserien und Filmen die Entscheidung ein wenig abzunehmen. Darüber hinaus sieht man die guten alten Filme selbst als Erwachsener immer noch sehr gern. Viele Online-Shops haben diesen Wunsch der Großen längst erkannt und bieten daher verstärkt hochwertige Kinderfilme und Kinderserien auf DVD in ihrem Sortiment an. Der beste Weg, diese DVDs günstig zu kaufen, führt über die Suchmaschine im Internet. Gibt man dort den Titel der gesuchten DVD ein, erscheint in Kürze der ein oder andere Online-Shop, bei denen die DVD erhältlich ist. Zu beachten sind hierbei auch die Vergleichsportale, denn der Preis kann durchaus von Shop zu Shop variieren. Mitunter kann man in diversen Internet-Auktionshäusern ein Schnäppchen machen. Das birgt allerdings auch immer die Gefahr, dass die DVD gebraucht verkauft wird und unter Umständen die Gewährleistung entfällt. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die gewünschte DVD von einem Händler kauft, der dann auch die entsprechende Garantie gewährt.
Zu bedenken ist beim Kauf einer DVD, dass das System Blue-Ray stark auf dem Vormarsch ist. Die DVD wird als solche nicht mehr ewig auf dem Markt bestehen. Wenn ein Blue-Ray-fähiges Abspielgerät vorhanden ist, sollte man daher gleich auf diese Variante zurückgreifen, sofern der gewünschte Film auf Blue-Ray verfügbar ist.