Die italienische Trickfilmfigur Herr Rossi gehört eindeutig zu den Klassikern des Zeichentricks. Sein Erfinder ist der italienische Trickfilmer Bruno Bozzetto, der Herrn Rossi das erste Mal 1960 auftreten ließ.
Bis 1974 entstanden sieben gut zehn Minuten lange Kurzfilme mit Herrn Rossi. Ein Jahr später folgten elf kürzere Spots. 1976 entstand dann die Serie, die Herrn Rossi weltweit bekannt gemacht hat: der Vierteiler „Herr Rossi sucht das Glück“. „Herr Rossi träumt“ und „Die Ferien des Herrn Rossi“ folgten. Bei uns war Herr Rossi das erste Mal 1973 im ZDF zu sehen.
Herr Rossi ist ein Industriearbeiter und leidet unter den Wutanfällen seines Chefs. Sein einziger Freund ist der Hund des Chefs, Gastone. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer. So erhält Herr Rossi beispielsweise in „Herr Rossi sucht das Glück“ von einer Fee eine Trillerpfeife und Gastone kann sprechen. Mit der Pfeife werden sie zu Zeitreisenden. In „Herr Rossi träumt“ tagträumen sie sich in literarische Szenen. Die Geschichten sind übrigens zum großen Teil inzwischen auch auf DVD erschienen.
Für die meisten Nintendo-Fans ist Kirby ein alter Bekannter. Seit 1992 gehört die Spielefigur bereits zu den festen „Größen“ der bunten Konsolenwelt. In diesem Jahr konnte er neue Freunde dazugewinnen, da im Februar das Spiel „Kirby und das magische Garn“ erschien und von der Kritik gut aufgenommen wurde.
Nun wird Kirby zum Star einer eigenen Zeichentrickserie. Diese ist ab sofort auf dem Kirby TV-Kanal der Wii zu sehen. In den nächsten sechs Monaten will Nintendo knapp 50 Folgen der Serie zeigen.Jede Woche kommen zwei neue Episoden dazu und zwar immer montags und donnerstags.
Zwei Wochen bleiben die Folgen abrufbar, nur die erste kann immer angesehen werden, damit auch alle Neueinsteiger den Anfang der Geschichte um Kirby in Dreamland mitbekommen. Mal sehen, wie diese Idee bei den Videospiel- und natürlich Zeichentrick-Fans ankommt…
Spätestens seit „Chihiros Reise ins Zauberland“ kennen in Deutschland viele den japanischen Kult-Regisseur Hayao Miyazaki. Ein weiterer echter Anime-Klassiker aus seiner Feder ist der Film „Das Schloss im Himmel“. Ab dem 8. Juli kommt dieses kleine Meisterwerk endlich auch bei uns auf Blu-ray auf den Markt.
Einer alten Legende nach schwebt über den Wolken versteckt das geheimnisvolle und alte Königreich Laputa. Ein wundersamer Schatz soll dort verborgen sein. Das Waisenmädchen Sheeta ist auf seltsame Weise mit dem Schloss im Himmel verbunden und macht sich zusammen mit ihrem Freund Pazu und mit der Hilfe eines magischen Edelsteins auf die Suche nach dem Königreich. Doch die gierige Muska ist ihnen dicht auf den Fersen und führt nicht gerade Gutes im Schilde…
Vor allem für Japan-Fans wird die Blu-ray-Version interessant sein, denn das Bonusmaterial umfasst etliche Storyboards und Original-Trailer. Ach ja, und wer den Film so sehen möchte, kann dies am kommenden Samstag, den 25.6., um 20:15 Uhr auf Super RTL.
Auch wenn wir an dieser Stelle persönlich nicht solche Fans der Werner-Reihe sind, müssen wir seinem Erfinder, Zeichner Rötger Feldmann, den die meisten wohl eher als Brösel kennen werden, in einem Recht geben: Zeichentrickfilme sind um Längen besser als die meisten heutigen 3D-Schinken!
Dies sagte der Comic-Zeichner vor kurzem in einem Interview anlässlich seine neuen Films „Werner- Eiskalt“, der am 23. Juni in die Kinos kommt. Der Film ist nach wie vor nicht in 3D gemacht wurde.
In den Augen von Feldmann war der Zeichentrick der 30er und 40er Jahre bereits um Längen besser als das heutige 3D. Die meisten 3D-Figuren sind in seinen Augen verzerrt. Nur weil man jetzt einen Computer habe und Dinge verzerren könne, sei dies noch lange keine Kunst. Da können wir nur zustimmen!
So manch einer von euch wird wahrscheinlich auch schon über die Geschichten rund um „Simon’s Cat“ gelacht haben. Bei den kleinen Cartoon-Filmen handelt es sich wohl um die erste Zeichentrick-Figur, die via Youtube weltweit bekannt und zu einem kleinen Star wurde.
Alles begann als der britische Illustrator Simon Tofield kleine Cartoon basierend auf seiner eigenen Katze zeichnete und auf Youtube stellte. Die Filmchen verbreiteten sich in Windeseile und die beliebteste Folge von „Simon’s Cat” wurde über 24 Millionen Mal angeklickt.
Inzwischen gibt es Bücher und T-Shirts zu der Zeichentrick-Katze. Zudem erscheinen neue Cartoons regelmäßig im „Daily Mirror“. Der Witz liegt in der Einfachheit der Zeichentrickfilmchen und auch wir sind „Simon’s Cat“ verfallen.