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Artikel Tagged ‘Pixar’

Die Schneekönigin kommt im November

29. Dezember 2012 Keine Kommentare
Disneys neustes Meisterwerk trägt den Titel „Frozen“. Die Adaption des Andersen-Märchens soll ab 28. November 2013 in Deutschland zu sehen sein, einen Tag nach dem Kinostart in den USA. Ursprünglich plante der Disney-Konzern einen klassischen Zeichentrickfilm. Mittlerweile steht fest, dass mit dem hauseigenen Unternehmen Pixar an einem dreidimensional animierten Musical gearbeitet wird.

Die bisher im Internet kursierenden Bilder der Charaktere erinnern an die Pixar-Produktionen „Rapunzel – Neu verföhnt“ und „Merida – Legende der Highlands“. Wenn „Frozen“ an die Qualität der beiden Filme anknüpfen kann, dürfen wir uns freuen. Wer sich die Wartezeit auf die Premiere verkürzen möchte, kann beide Filme auf Blu-Ray-Disc erwerben, zum Beispiel aus dem Versandhaus oder im Einzelhandel.

Über die Story ist bisher nicht viel bekannt. Das Konzept wurde mehrmals geändert. Fest zu stehen scheint aber, dass die Handlung mit dem Original nur wenig gemein hat. In dem Kunstmärchen der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen ist Gerda ein Einzelkind, das ihren Freund Kai befreien will. Im Film heißt Gerda nun Anna und die Schneekönigin ist ihre kaltherzige Schwester Elsa. Aus Kai wird Kristoff, Annas Begleiter. Zusammen mit Rentier Sven und einem traurigen Schneemann begeben sie sich auf die Suche nach Elsa, um den Eiszauber der Schwester zu brechen. Unterwegs müssen sie Trolle und Schneemänner bezwingen. Ein bisschen erinnert das Konzept an den Zauberer von Oz.

Die Musik wird von dem preisgekrönten Broadway-Musiker Robert Lopez komponiert. Unterstützt wird er von seiner Frau Kristen Anderson-Lopez. Beide haben mehrere Soundtracks für „Winnie Puuh“ (2011) geschaffen. Disney hat mit den Broadway-Schauspielerinnen Kristen Bell und Idina Menzel ausgezeichnete Sängerinnen gefunden. Wenn die Wahl der deutschen Synchronsprecher ebenso gut gelingt, scheint dem Erfolg des Projektes aus musikalischer Betrachtungsweise nichts im Wege zu stehen.

Ein fantastischer November

30. Oktober 2012 Keine Kommentare

Wie jedes Jahr laufen auch in diesem Jahr im Herbst/Winter wieder jede Menge lustiger und spannender Animationsfilme für die ganze Familie an.

Wer sich noch ein wenig Gruselstimmung behalten möchte, dem ist „Hotel Transsilvanien“ zu empfehlen. Halloween ist zwar vorbei, doch die Geschichte um einen Vampir als gastfreundlichen Vater, der seiner Tochter einen unvergesslichen 118. Geburtstag organisieren möchte, ist durchaus auch im Winter noch amüsant. Vor allem wenn die Tochter auch noch eine positive Begegnung mit dem größten natürlichen Feind aller Monster hat: Einem Menschen. Mitte des Monats startet mit Tinkerbell eine oft zur Nebendarstellerin degradierte Fee ihr magisches Abenteuer. Vor allem die wunderbar gestalteten Landschaften durch die die kleine Fee auf ihrer Reise in den verbotenen Winterwald fliegt, können durchweg begeistern.

Bewegende Filme im Dezember

Der Hit um den niemand rumkommen sollte, ist Pixars größter Streich in 2012. Mit „Ralph reicht’s“ schafft es die Kreativabteilung in Disneys Zauberschloss das gesamte Spielegenre mit einem einzigen Rebellen auf die Schippe zu nehmen: Der Spielbösewicht Ralph hat keine Lust mehr, jeden Tag in einer Spielhalle als Endgegner benutzt zu werden. Er besucht die Welt außerhalb seines Gefängnisses und stellt fest, wie viel er täglich verpasst. Die Außenwelt überwältigt ihn, denn nicht nur ein Ticket in verschiedene Spielwelten kann man hier kaufen. Auch in einer Selbsthilfegruppe für Superschurken versucht er seine Gefühle zu bekämpfen, doch am Ende bleibt nur eine Alternative. Er flieht entgültig und versucht sich als gefeierter Held zu beweisen. Dank der Story auf verschiedenen Ebenen ist dieser Film für mehr als eine Generation geeignet und startet im Dezember in deutschen Kinos.

Genauso wird auch die Fortsetzung zu „Niko das Rentier“ pünktlich zur kalten Jahreszeit wieder in die Kinosäle einladen. Hierbei geht es natürlich noch immer um das Kind des berühmtesten Schlittentiers vom Weihnachtsmann. Mit einer Menge Herz geht es diesmal nicht um die Suche nach dem Vater, sondern um den Umgang mit neuen Familienmitgliedern.

Walt Disney & Pixar: Brave

12. Juli 2012 Keine Kommentare

Schottland, irgendwann im Mittelalter. Die junge Merida vom ehrenwerten Clan der DunBrochs bekommt zu ihrem Geburtstag Pfeil und Bogen geschenkt, wird aber während ihres Trainings von einem Irrlicht in Gestalt eines einäugigen Bären angegriffen. Ihr Vater, König Fergus von DunBroch, schafft es die urtümliche Bestie zurückzuschlagen, allerdings verliert er dabei ein Bein. Jahre später ist Merida zu einem jungen Teenager herangewachsen, und wie es die Tradition verlangt, soll sie mit dem Nachfolger einer der benachbarten Klans verheiratet werden, ist aber dagegen und versucht deshalb ihre Mutter, die Initiatorin der Heirat, durch einen magischen Kuchen zu verhexen.

In Zusammenarbeit mit Pixar präsentierte Walt Disney Pictures den Animationsfilm “Brave” am 22. Juni 2012 und konnte bis dato mehr als 220 Millionen Dollar einnehmen. In Deutschland kommt der Film am 22. August 2012 unter dem Namen “Merida, Legende der Highlands” in die Kinos. Im Versandshop als Blu-Ray ist der Release momentan auf den 6. Dezember datiert, kann sich aber noch ändern.

Gewidmet wurde der Animationsfilm mit einem Budget von knapp 185 Millionen Dollar dem verstorbenen Mitbegründer von Pixar, Steve Jobs, den viele eher als Gründer von Apple kennen dürften. Der Film präsentiert sich, Pixar typisch, nicht unbedingt fotorealistisch und die Charaktere sind gewohnt knuffig und leicht “rundlich”. Einen überzeugenden Job lieferten die Macher aber bei den Hintergründen und vor allem den atemberaubenden Lichteffekten ab und besonders herausstechend sind die feuerroten Haare der Protagonisten, allen voran natürlich Merida, die über eine besonders beeindruckende rote Mähne verfügt.

Die deutschen Synchronsprecher der Charaktere sind noch nicht bekannt, die englischen Originale sind aber durch die Bank super gewählt und Stars wie Kelly Macdonald, bekannt aus Trainspotting und Boardwalk Empire, Emma Thompson, bekannt aus Men in Black 3 und Billy Connolly, bekannt aus The X Files: I want to believe, geben sich die Klinke in die Hand.

Guillermo del Toro setzt auf Animationsfilme: „Trollhunters“ und „Alma“

8. November 2010 Keine Kommentare

Viele lieben die zauberhaften und nicht selten leicht schrägen Filme von Guillermo del Toro. Dieser hat nun offenbar vollkommen sein Herz an Animationsfilme verloren und arbeitet für Dreamworks gleich an zwei Projekten.

Aktuell arbeitet er an „Trollhunters“, einem Jugendfilm, dessen Romanvorlage er selbst verfasst hat. Sein Co-Regisseur bei diesem Projekt ist Rodrigo Blaas, der seit „Findet Nemo“ an allen Pixar-Filmen beteiligt war.

Offenbar klappt die Zusammenarbeit zwischen den beiden so gut, dass Guillermo del Toro nun auch Blaas’ nächstes Projekt unterstützen möchte. Er wird als Produzent beim Film „Alma „ dabei sein. Dieser machte bereits als Kurzfilm auf allen möglichen internationalen Festivals von sich reden und wird uns bald in einer langen Version begeistern.

In Alma gelangt ein kleines Mädchen in das unheimliche Land der Puppen, wo eine Puppe, die genauso aussieht wie sie, sie magisch anzieht. Mehr als gelungen! Aber seht selbst:

Disneys Pixar widmet sich dem Übergang zwischen 2D und 3D

24. Mai 2010 Keine Kommentare

Eigentlich ist es eine schöne Tradition, die Pixar ab und an wieder aufleben lässt und zwar die des kleinen Vorfilms. Vor dem großen Hauptfilm können wir uns meist an extrem lustigen Zeitgenossen erfreuen, die tausend Mal besser sind als die endlose Werbung und Filmvorschauen, die uns vor jedem Kinofilm auf die Geduldsprobe stellen.

Vor „Toy Story 3“, der Ende Juli in die Kinos kommt, führt Pixar in diesem Jahr zwei komische Zeitgenossen ein, die sich dem Wechsel von 2D auf 3D widmen. „Day and Night“ werden die beiden Figuren heißen und sollen den Unterschied zwischen der alten und der neuen Technik verkörpern.

Witzigerweise sind die Figuren selbst in 2D ihr Innerstes aber in 3D. In folgendem Ausschnitt erhalten wir schon einmal einen kleinen Vorgeschmack:

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