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Artikel Tagged ‘Walt Disney’

Ein fantastischer November

30. Oktober 2012 Keine Kommentare

Wie jedes Jahr laufen auch in diesem Jahr im Herbst/Winter wieder jede Menge lustiger und spannender Animationsfilme für die ganze Familie an.

Wer sich noch ein wenig Gruselstimmung behalten möchte, dem ist „Hotel Transsilvanien“ zu empfehlen. Halloween ist zwar vorbei, doch die Geschichte um einen Vampir als gastfreundlichen Vater, der seiner Tochter einen unvergesslichen 118. Geburtstag organisieren möchte, ist durchaus auch im Winter noch amüsant. Vor allem wenn die Tochter auch noch eine positive Begegnung mit dem größten natürlichen Feind aller Monster hat: Einem Menschen. Mitte des Monats startet mit Tinkerbell eine oft zur Nebendarstellerin degradierte Fee ihr magisches Abenteuer. Vor allem die wunderbar gestalteten Landschaften durch die die kleine Fee auf ihrer Reise in den verbotenen Winterwald fliegt, können durchweg begeistern.

Bewegende Filme im Dezember

Der Hit um den niemand rumkommen sollte, ist Pixars größter Streich in 2012. Mit „Ralph reicht’s“ schafft es die Kreativabteilung in Disneys Zauberschloss das gesamte Spielegenre mit einem einzigen Rebellen auf die Schippe zu nehmen: Der Spielbösewicht Ralph hat keine Lust mehr, jeden Tag in einer Spielhalle als Endgegner benutzt zu werden. Er besucht die Welt außerhalb seines Gefängnisses und stellt fest, wie viel er täglich verpasst. Die Außenwelt überwältigt ihn, denn nicht nur ein Ticket in verschiedene Spielwelten kann man hier kaufen. Auch in einer Selbsthilfegruppe für Superschurken versucht er seine Gefühle zu bekämpfen, doch am Ende bleibt nur eine Alternative. Er flieht entgültig und versucht sich als gefeierter Held zu beweisen. Dank der Story auf verschiedenen Ebenen ist dieser Film für mehr als eine Generation geeignet und startet im Dezember in deutschen Kinos.

Genauso wird auch die Fortsetzung zu „Niko das Rentier“ pünktlich zur kalten Jahreszeit wieder in die Kinosäle einladen. Hierbei geht es natürlich noch immer um das Kind des berühmtesten Schlittentiers vom Weihnachtsmann. Mit einer Menge Herz geht es diesmal nicht um die Suche nach dem Vater, sondern um den Umgang mit neuen Familienmitgliedern.

Walt Disney’s Bambi – ein zeitloser Kinderheld

28. August 2012 Keine Kommentare

cc by fotocommunity.com / sharingflorida

Der Film “Bambi” ist für viele von uns eine schöne Kindheitserinnerung, die wir an unsere Kinder meist weitervererben. Denn wer kennt das süße Reh nicht, dessen Mutter auf tragische Weise ums Leben kommt? Die wenigsten wissen jedoch, dass der Disney-Klassiker Bambi nun schon 70 Jahre alt wird. Im Jahr 1942 flimmerte der Film, der auf dem 1923 erschienen gleichnamigen Buch von Felix Salten basiert, zum ersten Mal über die Leinwände und feiert seither seine Erfolgsgeschichte. In den Jahren seither erlebte der Film viele Ehrungen, die ihm wohl zurecht zuteil wurden: mehrere Oscarnominierungen, ein Golden Globe, die Genesis Awards und viele mehr.
Im Jahr 1950 wurde der Film dann erstmals ins Deutsche übersetzt und hielt sich hierbei sehr nah am Original. Der Film sprach ein eher erwachsenes Publikum an. Erst 1973 wurde der Film durch eine erneute Synchronisation kinderfreundlicher, viele Details wurden harmloser gestaltet. Die spätere Synchronisation wird hierbei von Disney bevorzugt.

Doch von wegen “alter Schinken”: 2004 wurde der Film dann aufwändig restauriert. Als Grundlage diente der Ur-Film, der bereits zu zerfallen drohte. Auch hier winkten dem Film viele Nominierungen und auch Preise. Doch was macht Bambi zu so einem bedeutungsvollen Film? Warum beeinflusst der Film immer wieder die Künstler auf aller Welt? Adaptionen, Beeinflussung, Inspiration – bis heute ist Bambi einer der wichtigsten Filme. Auf ihn geht selbst der Irrglauben zurück, dass “Hirsch” und “Reh” lediglich die geschlechtlichen Unterschiede darstellen. Schon daran kann man sehen, welch unglaublichen Einfluss Bambi auf unser alltägliches Leben ausübt. Und auch im großen und unglaublich beliebten Kinderfilm “Der König der Löwen” sind Parallelen auszumachen.

Im Jahr 2006 wurde eine Fortsetzung des Klassikers produziert, die jedoch bei weitem nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen konnte. Beide Teile können natürlich in beinahe jedem Onlineshop und jedem Fachhandel gekauft werden. Eines jedoch steht fest: selbst unsere Kinder und Enkel werden wohl wissen, wer Bambi ist. Und das ist auch gut so.

Walt Disney & Pixar: Brave

12. Juli 2012 Keine Kommentare

Schottland, irgendwann im Mittelalter. Die junge Merida vom ehrenwerten Clan der DunBrochs bekommt zu ihrem Geburtstag Pfeil und Bogen geschenkt, wird aber während ihres Trainings von einem Irrlicht in Gestalt eines einäugigen Bären angegriffen. Ihr Vater, König Fergus von DunBroch, schafft es die urtümliche Bestie zurückzuschlagen, allerdings verliert er dabei ein Bein. Jahre später ist Merida zu einem jungen Teenager herangewachsen, und wie es die Tradition verlangt, soll sie mit dem Nachfolger einer der benachbarten Klans verheiratet werden, ist aber dagegen und versucht deshalb ihre Mutter, die Initiatorin der Heirat, durch einen magischen Kuchen zu verhexen.

In Zusammenarbeit mit Pixar präsentierte Walt Disney Pictures den Animationsfilm “Brave” am 22. Juni 2012 und konnte bis dato mehr als 220 Millionen Dollar einnehmen. In Deutschland kommt der Film am 22. August 2012 unter dem Namen “Merida, Legende der Highlands” in die Kinos. Im Versandshop als Blu-Ray ist der Release momentan auf den 6. Dezember datiert, kann sich aber noch ändern.

Gewidmet wurde der Animationsfilm mit einem Budget von knapp 185 Millionen Dollar dem verstorbenen Mitbegründer von Pixar, Steve Jobs, den viele eher als Gründer von Apple kennen dürften. Der Film präsentiert sich, Pixar typisch, nicht unbedingt fotorealistisch und die Charaktere sind gewohnt knuffig und leicht “rundlich”. Einen überzeugenden Job lieferten die Macher aber bei den Hintergründen und vor allem den atemberaubenden Lichteffekten ab und besonders herausstechend sind die feuerroten Haare der Protagonisten, allen voran natürlich Merida, die über eine besonders beeindruckende rote Mähne verfügt.

Die deutschen Synchronsprecher der Charaktere sind noch nicht bekannt, die englischen Originale sind aber durch die Bank super gewählt und Stars wie Kelly Macdonald, bekannt aus Trainspotting und Boardwalk Empire, Emma Thompson, bekannt aus Men in Black 3 und Billy Connolly, bekannt aus The X Files: I want to believe, geben sich die Klinke in die Hand.

Verföhnter Zusatz – Kurzfilm zu Disneys Rapunzel

16. März 2012 Keine Kommentare
Für gewöhnlich enden Märchen ja mit dem Satz “Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.” Das Märchen durchaus aber auch urkomisch sein können, bewies Disney mit dem Animationsfilm “Rapunzel- neu verföhnt” in dem die bekannte Liebesgeschichte einmal anders erzählt wurde. Trotzdem musste auch diese Geschichte einmal ein Ende haben. Nun hat Disney aber noch ein besonders Extra für alle Fans, die wissen wollen, wie es nun mit der Geschichte der beiden weiter ging, nachdem sie letzten Endes zusammen sein durften.

Disney Studios präsentiert ein knapp 6 minütiges Webvideo, in dem die Kenner des Films nun erfahren, wie es nach dem eigentlichen Ende noch weiter geht. Das Königreich steht Kopf, denn die Hochzeit zwischen Prinzessin Rapunzel und Flynn steht nun endlich bevor. Alle sind bereit und die ganze Stadt ist bunt geschmückt. Auch das Pferd Maximus und das Chamäleon Pascal haben an diesem wichtigen Tag eine entscheidende Rolle. Sie sollen die Trauringe überreichen. Dann allerdings muss Maximus heftig niesen und die Ringe fliegen davon. Und das gerade als sie dem Brautpaar überreicht werden sollten. Nun müssen die beiden tierischen Begleiter sich beeilen, bevor ihre menschlichen Herren und die Gäste mitbekommen, was überhaupt geschehen ist. Sonst wird der schönste Tag im Leben der zwei zu einer gigantischen Katastrophe.

Animationstechnisch ist der Kurzfilm mit dem Titel “Rapunzel – Verföhnt, Verlobt, Verheiratet” genauso gut wie der eigentliche Film. Wer über den Film gelacht hat, wird sich mit diesem kleinen Extra noch ein paar zusätzliche Lachfalten zulegen.
Die bekannten Charaktere des Films haben alle noch einmal einen kurzen Auftritt, in Hauptsache allerdings dreht sich der Kurzfilm um die beiden Begleiter der Helden und ihre tollpatschigen Versuche, die Hochzeit von Rapunzel und Flynn zu retten.
Im Versandhaus wird man den Kurzfilm zurzeit noch nicht finden, er kann aber auf diversen Seiten im Internet kostenlos angesehen werden. Möglicherweise wird er in Zukunft auf einer DVD oder BluRay als Zusatzmaterial zu bewundern sein.

Walt Disney: 110 Jahre

6. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ NASA

cc by wikimedia/ NASA

Gestern, am 5. Dezember, wäre Walt Disney, den die Welt als einen der Väter des kommerziellen Zeichentricks feiert, 110 Jahre alt geworden. Wer er genau ist, müsste man an dieser Stelle wohl kaum noch extra erwähnen, denn Disney kennt wirklich jedes Kind und das schon über Generationen hinweg.

Geboren wurde Walt Disney 1901 in Chicago. 1927 konnte er seinen großen Durchbruch feiern als Mickey Mouse es auf die Kinoleinwände schaffte. In den Jahren darauf sollten etliche Helden wie Goofy, Minnie Mouse oder Pluto folgen. Donald Duck erblickte übrigens 1943 in „Die kluge kleine Henne“ das Licht der Welt.

1937 kam „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ ins Kino und wurde sogar bei den Oscars ausgezeichnet, was damals eine echte Sensation war. So viele Jahre sind die Abenteuer schon alt und immer noch gucken die Kinder Filme wie Dumbo oder Bambi. Der letzte Film, bei dem Disney persönlich mitwirkte was Das Dschungelbuch. Am 15. Dezember 1966 starb er an Lungenkrebs.

Interessant ist auch, dass der erfolgreichste Disney-Film kein Zeichentrick-Streifen ist. Mary Poppins wird heute noch gefeiert und gewann 1965 fünf Oscars, wobei der Film insgesamt 13 Mal nominiert war.

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