Wohl jeder kennt ihn und fast jeder liebt ihn. Bei den meisten von uns war Pumuckl ein fester Bestandteil der Kindheit.
1961 wurde der kleine Wicht von Ellis Kaut für eine Hörspielreihe des Bayrischen Rundfunks erfunden. Der Name Pumuckl leitet die Autorin angeblich von einem kleinen Skiunfall ab. Kaut war von den Skiern gestürzt und ihr Mann hat daraufhin lachend gesagt, sie sähe aus wie ein Pumuckl.
1965 sollte das Hörspiel in Buchform auf den Markt kommen, daher beauftragte Ellis Kaut die Illustratorin Barbara von Johnsons. Daraus entbrannte ein heftiger Streit vor Gericht, der auch heute noch zum Teil nicht ausgefochten ist, denn als Pumuckl 1982 ins Fernsehen kam, zeichnete von nun an einfach der Schwiegersohn von Ellis Kaut, Brian Bagnall, die Figur und Barbara von Johnson ging zunächst leer aus.
In der Serie spielt Gustl Bayrhammer den Meister Eder, die Stimme von Pumuckl stammt seit Hörspieltzeiten von Hans Clarin. Es folgen 52 Folgen in zwei Staffeln.
Und natürlich gibt es mittlerweile diverse weitere Hörspiele, 3 Filme, ein Musical, eine TV-Show und und und. Unser aller Liebling ist und bleibt wohl aber die Originalserie mit Gustl Bayrhammer…
Wir alle kennen das Märchen vom Froschkönig und ebenso waren wir alle daran gewöhnt, dass an Weihnachten der neue Disney-Zeichentrickfilm die Leinwände erobert. Beides ist in den letzten Jahren wohl etwas in Vergessenheit geraten. Doch in diesem Jahr lässt die Fantasie-Schmiede diese Traditionen wieder aufleben. Mit “Küss den Frosch” kommt seit langem mal wieder ein klassischer Disney-Zeichentrickfilm in die Kinos, der ein altes Märchen neu interpretiert.
In dieser Version geht so einiges schief: Der verzauberte Frosch entpuppt sich zwar als Prinz, doch beim Kuss wird dieser nicht wieder zum Mensch, sondern die Heldin des Films, Tiana, zum Frosch. Tja, so kanns gehen… Der Prinz wurde nämlich von einem bösen Voodoo-Zauberer in diesen Seinszustand verwandelt und sein hässlicher und böser Kammerdiener hat seine menschliche Gestalt angenommen. Dieser braucht jedoch das Blut des echten Prinzen um diese zu behalten.
Zusammen mit dem Frosch Naveen flüchtet Tiana in die Sümpfe rund um das New Orleans um die Wende zum 20. Jahrhundert. Doch die bösen Schergen sind ihnen schon auf der Spur. Wozu aber gibt es nette Sumpfbewohner, die ihnen natürlich helfen?
Alles in allem seit langem mal wieder ein gelungener Kinderfilm in guter alter Disney-Manier! Für Eltern und Kinder perfekt zu Weihnachten! Und, die Rückkehr zum Zeichentrick begrüßen wir natürlich am meisten… “Küss den Frosch” ist ab dem 10. Dezember in den deutschen Kinos.
Die Schlümpfe gehören wohl zu den polarisierensten Kult-Zeichentrick-Figuren. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, dazwischen findet sich selten etwas. Doch egal, zu welcher Fraktion man gehört, ihren Erfolg kann man den kleinen blauen Gesellen wohl kaum absprechen.
Die Schlümpfe basieren eigentlich auf einer belgischen Comicreihe und erblickten erstmals 1958 das Licht der Welt. Schöpfer ist der Zeichner Pierre Culliford, besser bekannt als Peyo. Im Original heißen die Schlümpfe eigentlich “Les Schtroumpfs. Dieser Name basiert auf einer spontanen Wortschöpfung von Peyo. Beim Mittagessen fragte er nach dem Salz und sagte: “Passe-moi le … le Schtroumpf“ anstelle von: “Passe-moi le sel“.
Ursprünglich kamen die Schlümpfe als Nebencharaktere in Peyos Comicreihe “Johan et Pirlouit” (Johann und Pfiffikus) vor, in der ein Page Abenteuer im Mittelalter erlebt. Der Verleger schlug eine Extra-Reihe nur mit den Schlümpfen vor. Damals hätte sich wohl keiner diesen Erfolg erträumen lassen…
1976 folgte ein Kinofilm und dann von 1981 bis 1989 die Aufbereitung von Hanna-Barbera für das Fernsehen als Zeichentrickserie. Weltweit sind die Schlümpfe zum Kult avanciert und werden natürlich kräftig vermarktet. So kommt 2010 auch wieder ein nächster Kinofilm auf uns zu…
In diesen Tagen feiern zwei ganz besondere Helden ihren 50. Geburtstag: Asterix und Obelix. Was wäre die Welt ohne sie? Keine Kindheit meiner Generation kam ohne sie aus, kein Bekannter, der nicht aus dem Stehgreif einen markanten Satz der beiden Gallier zitieren kann.
Asterix und Obelix überdauern die Jahre. Vor genau 50 Jahren erschien der erste Band “Asterix der Gallier”, 34 sollten folgen, dazu noch etliche Zeichentrickfilme und in jüngster Zeit auch Filme mit “echten Menschen”.
Klar, dass zu solch einem Jubiläum Frankreich Kopf steht. Vor allem Paris gedenkt der beiden komischen Helden. In den Straßen findet man an vielen Orten die berühmten Sprechblasen, es gibt Ausstellungen, Sonderveranstaltungen und und und. Lutetia, ich meine natürlich Paris, hat Asterix ja auch viel zu verdanken…
Also, auf weitere 50 Jahre, Asterix!
Zum Schluss noch eine meiner Lieblingsstellen aus den Asterix-Filmen, an die ich doch auch ziemlich häufig im realen Leben denken muss:
Als Kind war ich ein echter Fan von Zeichentrickserien. Wenn die Eltern es erlaubten, konnte ich ewig vor dem Fernseher sitzen und schauen. Nicht zu vergessen die starken Filmnachmittage in den Gruppenstunden. Ja, das war immer Klasse. Heute denke ich immer etwas wehmütig daran, wenn ich beim Zappen am Fernseher einen Zeichentrickfilm sehe. Nicht, weil ich die modernen Filme nicht verstehe. Nein, es erinnert mich schlicht an meine Kindheit, an mein Zuhause.
In den Zeichentrickfilmen wurden immer Zimmer und Möbel gezeigt, die fast an Bauhausstil erinnerten. So gerade und sauber. Mein Kinderzimmer musste ich mit meinem Bruder teilen. In meinem Kinderbett hatten schon ältere Cousins geschlafen. Möbel für Kinder waren nur bedingt vorhanden. Heute, ja heute, da gibt es wundervolle Möbel für Kinder. Da wünscht man sich glatt noch einmal seine Kindheit zurück. Kindermöbel aus Holz, die auch noch mitwachsen – einfach Klasse.
Solche Möbel geben jedem Kind eine eigene Welt zur Entwicklung. So paradox es klingt, auch Kinder brauchen Rückzugsräume. Ist das Kinderzimmer dann auch noch mit qualitativ hochwertigen Kindermöbel ausgestattet, dann kann es auch zum Halt und zur Kraftquelle werden. Dann noch den passenden Zeichentrickfilm angeschaut und schon ist wieder ein Lächeln auf dem Gesicht des Nachwuchses zu sehen. Manchmal lassen sich vermeintliche Probleme mit Qualität und Fröhlichkeit einfach lösen.