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Artikel Tagged ‘Zeichentrickserie’

David, der Kabauter

4. Januar 2010 Keine Kommentare

Besonders in diesen verschneiten Tagen denkt so manch einer vielleicht gerne an Geschichten aus vergangenen Tagen zurück. Und welche Figur passt besser in die Jahreszeit als die Zwerge oder Wichtel?

In Sachen Zeichentrickserien wird dem einen oder anderen hier bestimmt gleich “David, der Kabauter” einfallen. Jaja, solche Kinderserien sucht man heutzutage häufig vergeblich…

Wohl nur die wenigsten wissen, dass es sich bei “David, der Kabauter” (nicht Klabauter mit L!) um eine spanisch-kanadische Co-Produktion handelt. 1985 kam der kleinen Zwerg das erste Mal ins spanische Fernsehen, unter dem Titel “David el gnomo”. Die Zeichnungen und die Geschichten sind den niederländischen Büchern “Das große Buch der Heinzelmännchen” und “Das geheime Buch der Heinzelmännchen” nachempfunden.

In 52 Folgen erlebt David, ein 400 Jahre alter Kabauter, Arzt und Anführer seines Stammen, zusammen mit seiner Frau Lisa und dem Fuchs Swift ein Abenteuer nach dem anderen.

Bei uns lief die Serie übrigens das erste Mal im Kinderprogramm von RTL. Ja, so etwas Friedliches lief einst bei RTL! ;-)

Es war einmal… der Mensch, das Leben und der ganze Rest

14. Dezember 2009 Keine Kommentare

Keine andere Zeichentrickserie hat bei vielen Kindern für so viel Aufklärung gesorgt. Nie war Geschichtsunterricht oder Bio etc. so spaßig. Auch ich habe als Kind die “Es war einmal…”-Reihe leidenschaftlich gerne geguckt.

Die Serie entstand in den 1980er Jahren in Frankreich und versuchte Kindern auf unterhaltsame Weise den Mensch, seine Eigenarten und seine Geschichte näher zu bringen. Und fast immer gelang es ihnen auch.

In den insgesamt sechs unterschiedlichen Serien (Es war einmal… der Mensch, der Weltraum, das Leben, Entdecker und Erfinder, Amerika, die Entdeckung unserer Welt) werden anhand von stets denselben Protagonisten bestimmte Funktionen des Körpers, Epochen der Geschichte und und und erläutert. Diese erleben dann Abenteuer in Form von weißen oder roten Blutkörperchen, Columbus oder Albert Einstein.

Besser kann man Kinder wohl nicht an Wissen heranführen…

Speedy Gonzales – Die schnellste Maus von Mexiko

30. November 2009 Keine Kommentare

Für viele ist Speedy Gonzales wohl ein zeitloser Klassiker unter den Zeichentrickserien, doch nur die wenigsten wissen, dass seine Geschichte bereits bis in die 1950er Jahre zurückreicht.

Die Maus Speedy Gonzales war zu dieser Zeit Held einer Reihe von Vorfilmen, die in den US-amerikanischen Kinos gezeigt wurden. Diese Filme bilden die Serie, die bei uns in Deutschland unter dem Untertitel “Die schnellste Maus von Mexiko” zusammengefasst wurden.

1953 taucht Speedy das erste Mal in der Vorfilmserie Cat-Tails for Two auf, die dann 1955 von Warner Bros. übernommen wurde. In diesem Jahr gewann Speedy Gonzales auch gleich den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Seitdem zählt die kleine, schnelle Maus auch offiziell zu den Looney Tunes.

Meist wird sie von Kater Sylvester oder Daffy Duck gejagt, denen Speedy stets durch seine Schlauheit und vor allem Schnelligkeit entkommen kann. Bis heute unvergessen seine Ausruf: „¡Arriba! ¡Arriba! ¡Ándale! ¡Ándale!“

Pinky und der Brain

23. November 2009 Keine Kommentare

Eine noch nicht so alte Zeichentrickserie hat in den gerade mal vier Staffeln, die liefen, international schnell Kult-Status erreicht. Kein Wunder, denn “Pinky und der Brain” bietet eine erfrischende Alternative zu so manchen hirnlosen Ausgaben aktueller Zeichentrickserien.

In der Serie dreht sich im Prinzip alles um die zwei Laborratten Pinky und Brain, die versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Allein das schon absurder Humor vom Feinsten! Naja, wobei eher die egozentrische, größenwahnsinnige und leicht depressive Maus Brain die Weltherrschaft an sich reißen will. Pinky ist bei allen Unternehmungen eher der loyale, durch und durch naive und dümmliche Freund, dabei aber auch träumerisch, gutherzig, kindlich, eben alles, was Brain nicht ist.

Das erste Mal tauchten die beiden 1993 bei den “Animaniacs” auf und wurden dort schnell so beliebt, dass ein Spin-Off nur mit ihnen produziert wurde.

Brains abstruse Pläne und Erfindungen um an die Weltherrschaft zu kommen spielen fast immer auf große Diktatoren, politische Verhältnisse, Filme oder Bücher an und ziehen diese in lächerlich-absurde. Wohl in erster Linie etwas für ältere Zeichentrickfreaks, denn die meisten Kinder werden den Humor nicht verstehen. Für Fans von absurdem und schwarzem Humor aber ein absolutes Muss! Puid! Narf!

Die Schlümpfe

17. November 2009 Keine Kommentare

Die Schlümpfe gehören wohl zu den polarisierensten Kult-Zeichentrick-Figuren. Entweder man liebt sie oder man hasst sie, dazwischen findet sich selten etwas. Doch egal, zu welcher Fraktion man gehört, ihren Erfolg kann man den kleinen blauen Gesellen wohl kaum absprechen.

Die Schlümpfe basieren eigentlich auf einer belgischen Comicreihe und erblickten erstmals 1958 das Licht der Welt. Schöpfer ist der Zeichner Pierre Culliford, besser bekannt als Peyo. Im Original heißen die Schlümpfe eigentlich “Les Schtroumpfs. Dieser Name basiert auf einer spontanen Wortschöpfung von Peyo. Beim Mittagessen fragte er nach dem Salz und sagte: “Passe-moi le … le Schtroumpf“ anstelle von: “Passe-moi le sel“.

Ursprünglich kamen die Schlümpfe als Nebencharaktere in Peyos Comicreihe “Johan et Pirlouit” (Johann und Pfiffikus) vor, in der ein Page Abenteuer im Mittelalter erlebt. Der Verleger schlug eine Extra-Reihe nur mit den Schlümpfen vor. Damals hätte sich wohl keiner diesen Erfolg erträumen lassen…

1976 folgte ein Kinofilm und dann von 1981 bis 1989 die Aufbereitung von Hanna-Barbera für das Fernsehen als Zeichentrickserie. Weltweit sind die Schlümpfe zum Kult avanciert und werden natürlich kräftig vermarktet. So kommt 2010 auch wieder ein nächster Kinofilm auf uns zu…