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Artikel Tagged ‘Zeichentrickserien’

Disney und Youtube: Spezielle Online-Zeichentrickserien

8. November 2011 Keine Kommentare

Wir haben uns schon länger gefragt, wann sich die ersten großen Filmemacher und Studios auf Youtube stürzen und dies nicht nur in Sachen Marketing wie bisher, sondern eben mit eigenen Entwicklungen. Disney hat diesen Weg für sich nun endlich erkannt und sich für den Ausbau des eigenen Online-Geschäfts mit Youtube zusammengetan.

So manch einer wird die Kinder-App „Wo ist mein Wasser“ rund um den Alligator Swampy kennen. Nach diesem Vorbild sollen gleich acht neue Zeichentrickserien entstehen, die speziell auf Youtube bzw. den Onlinebereich zugeschnitten sind.

Zusammen investieren die beiden Unternehmen Medienberichten zufolge bis zu 15 Millionen Dollar in das Online-Zeichentrick-Projekt. Disney möchte dadurch online mehr vertreten sein und Youtube versucht mehr Kinder für die Videoplattform begeistern zu können. Youtube kündigte in diesem Zusammehang an, auch mit anderen Partnern in dieser Richtung arbeiten zu wollen. Wir sind gespannt und halten euch natürlich auf dem Laufenden!

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Grisu, der kleine Drache

27. September 2011 1 Kommentar

Wieder eine Serie, die bei so manch einem glückliche Kindheitserinnerungen weckt: „Grisu, der kleine Drache“. Der ewige „Kampf“ zwischen dem Drachenvater und seinem Spross, der ganz andere Pläne mit seinem Leben hat, hat viele von uns begeistert und so manch eine Feuerwehr hat Grisu zu ihrem Maskottchen gemacht. Der Satz „Ich werde Feuerwehrmann“ ist für manch einen schon fast ein geflügeltes Wort.

Grisu wurde von den Brüdern Nino und Toni Pagot gezeichnet und heißt im italienischen Original „Draghetto Grisù“ oder auch „Grisù il draghetto“. 1975 wurden die Folgen zum ersten Mal in Italien ausgestrahlt, in Deutschland 1977. Insgesamt gibt es 28 Episoden, die inzwischen auch in einer Box auf DVD zu haben sind.

Der junge Drache Grisu hat immer wieder Ärger mit seinem raubeinigen Vater Fumé. Dieser möchte am liebsten, dass Grisu ein furchteinflößender und feuerspeiender Drache wird, wie es sich eben für einen echten Drachen gehört. Doch Grisu hat ganz andere Pläne: Er möchte Feuerwehrmann werden. Während er auf eine freie Stelle bei der Feuerwehr wartet, übernimmt er immer wieder Jobs, die er von den Adeligen Sir Cedric McDragon und Lady Rowena McDragon vermittelt bekommt. Leider ist und bleibt Grisu jedoch ein Drache und zündet immer wieder aus Versehen Dinge an…

Studie: Führt „SpongeBob“ zu Lernproblemen?

13. September 2011 Keine Kommentare

Immer häufiger fragen sich Eltern, ob viele der heutigen Zeichentrickserien wirklich so gut für die Kinder sind. War Zeichentrick in unseren Kindertagen verhältnismäßig meist ruhig und um einiges friedlicher, ist das Tempo des heutigen Kinderprogramms sehr schnell und auch von ganz anderen Vorbildern und Rollenbildern geprägt. Eine neue US-Studie der Universität von Seattle scheint diesen Eindruck nun zu belegen.

Vierjährige Kinder wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen sahen sich „SpongeBob“ an, die anderen die ruhigere Zeichentrickserie „Caillou“. Danach machten die Kinder psychologische Funktionstests, wobei die Kinder, die „SpongeBob“ guckten deutlich schlechter abschnitten.

Man wolle das Ergebnis der Studie nicht auf „SpongeBob“ reduzieren, sondern auf alle heutigen Kinderserien mit schnellen Schnitten übertragen. Es komme bei Kindern nicht nur darauf an, wie lange sie fernsehen würden, sondern eben auch was sie sehen. Die schnellen Schnitte vieler Zeichentrickserien würden eindeutig zu Aufmerksamkeits- und Lernproblemen führen. Wolle man als Eltern den Kleinen die Lieblingsserie nicht verbieten, so solle man darauf achten, wann sie sie sehen. So empfiehlt es sich demnach nicht, solche Zeichentrickserien anzugucken, wenn das Kind sich danach konzentrieren muss, wie etwa vor der Schule.

Zeichentrick verschwindet bei uns nach und nach aus dem TV

28. Februar 2011 Keine Kommentare

Erinnert ihr euch auch noch an Zeiten, in denen man tagtäglich auf fast allen großen Sendern Zeichentrick sehen konnte? So manch einmal hat man sich als Kind heimlich zum Fernseher geschlichen um seine Lieblingsserie sehen zu können. Doch leider sind die Serien in den letzten Jahren immer weiter aus dem täglichen Programm verschwunden. Nur noch Sender, die explizit Kinder als Zielgruppe haben, setzen auf Zeichentrick.

Als letzter großer Sender hat nun RTL II seine Anime-Sendungen aus dem Programm verbannt. Okay, die waren in den Augen von vielen vielleicht nicht so ganz pädagogisch wertvoll, aber eben doch eine der letzten Zeichentrick-Bastionen.

Die Begründung für das Verschwinden von Zeichentrick aus dem Tagesprogramm lautet wie immer die Quote, nur schade, dass die meisten diese auch in diesem Bereich in der sogenannten werberelevanten Gruppe der 14- bis 49-Jährigen messen. Ein Publikum das grundsätzlich meist zu alt ist für Zeichentrick…

Und so wird das Nachmittagsprogramm immer mehr von Reality-Dokus und ähnlichem dominiert. Bei all dem Einheitsbrei ist in den Augen der Macher wohl kein Platz mehr für Zeichentrick… Schade, denn ein vielfältiges Programm sieht anders aus!

Naja, dies bietet wenigstens die Möglichkeit, die Kinder nachmittags mal zum Sport zu schicken, damit aus den kleinen keine Couchpotatoes werden.

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Alles Gute William Hanna!

19. Juli 2010 Keine Kommentare

Er ist mit Sicherheit einer der Pioniere des Zeichentricks, obwohl er selbst sich nicht gerne so sah: „Sie nennen doch jeden einen Pionier, der seinen Job seit 1930 macht“. Am 14. Juli wäre William Hanna 100 Jahre alt geworden, daher wollen wir ihm an dieser Stelle noch nachträglich unseren Respekt zollen. ;-)

Während der Großen Depression in den 1930er Jahren versucht William Hanna wie so viele andere auch sein Glück im boomenden Hollywood. Er wird schließlich von den großen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM) für eine Zeichentrickproduktion verpflichtet. Hier trifft er auf den talentierten Cartoonisten Joseph Barbera und zusammen sollten sie Trick-Geschichte schreiben.

Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Hanna entwickelt die Stories und Barbera lässt sie auf dem Papier Wirklichkeit werden. 1940 gelingt ihnen mit „Tom und Jerry“ der ganz große Durchbruch. Über 200 Folgen lang inszenieren sie das wohl berühmteste Katz- und Maus-Spiel der Welt.

1957 schließt MGM seine Cartoon-Abteilung und Hanna und Barbera gründen ihr eigenes Studio. Da der Kostendruck immer größer wird, produzieren sie immer mehr im Akkord und hier und da bleibt leider die Qualität auf der Strecke.

Als 1960 „The Flintstones“ (Familie Feuerstein) geboren wird, haben sie endgültig ihren Platz in der Cartoon-Geschichte gefunden. Serien wie die „Jetsons“ oder „Scooby Doo“ sind heute noch Kult und werden von Jung und Alt geliebt.